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Nach Koch-Kritik: Amateur-Testspiele nun doch erlaubt | BR24

© Picture alliance/dpa

BFV-Präsident Rainer Koch

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    Nach Koch-Kritik: Amateur-Testspiele nun doch erlaubt

    Bayerns Amateur-Fußballvereine dürfen nun doch Freundschafts- und Testspiele austragen. Die Politik erlaubte dies jetzt doch. Der BVF-Präsident Rainer Koch hatte das zuvor ausgesprochene Verbot scharf kritisiert.

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    Noch am Dienstagabend hatte der bayerische Verbandschef Koch die Politik in ungewöhnlich scharfem Ton dafür kritisiert, den Freizeitkickern im Freistaat Spiele weiterhin nicht zu erlauben. Die "Nichtfreigabe von Freundschaftsspielen im Amateurfußball stößt bayernweit auf großes Unverständnis, zumal sie zumindest bislang von der Staatsregierung in der Sache in keiner Weise begründet worden ist. Ehrlich gesagt auch bei mir", hatte er in den sozialen Medien geschrieben.

    Kehrtwende am nächsten Tag

    Tags darauf entschied das für den Sport zuständige Innenministerium in München, dass Amateurclubs im Rahmen der Lockerungen in der Corona-Krise ab sofort doch wieder gegeneinander antreten dürfen. Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung für die Freigabe.

    Partien nur zwischen bayerischen Vereinen erlaubt und ohne Zuschauer

    "Sofern solche Trainingsspiele vereinsübergreifend angesetzt werden, begrenzen wir aufgrund der aktuellen pandemischen Lage dies auf Spiele zwischen Vereinen aus Bayern", sagte Ministeriumssprecher Martin Scholtysik. Das bedeutet, dass nur bayerische Teams gegeneinander spielen dürfen. Darüber hinaus seien die üblichen Corona-Vorsichtsmaßnahmen weiter einzuhalten. Zuschauer sind bei den Partien nicht erlaubt.

    Hoffnung für eine Wiederaufnahme der Saison

    Die Entscheidung lässt den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) mit seinen rund 4.500 Vereinen hoffen, die unterbrochene Saison wie geplant ab Herbst wieder aufnehmen zu können. Langzeitprognosen sind in den aktuellen Zeiten jedoch weiter sehr schwierig, weil sämtliche Entscheidungen stets an die Infektionslage gekoppelt werden.