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Uli Hoeneß

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    Nach DFB-Blamage: Hoeneß drängt auf Müller-Rückkehr

    FC-Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sich nach der blamablen 1:2-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Nordmazedonien für ein Comeback von Thomas Müller und Mats Hummels stark gemacht. Jérôme Boateng sieht er nicht bei der EM.

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    • BR24 Sport

    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sorgt durch ihre 1:2-Pleite in Duisburg gegen den Weltranglisten-65. Nordmazedonien prompt für Personalspekulationen. FC-Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß unterstrich deutlich, dass Thomas Müller zurückkehren sollte.

    "Müller gehört da unbedingt rein, der ist immer für Tore gut und kann jeder Mannschaft der Welt in bestimmten Situationen helfen." FC-Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß

    Hummels ja, Boateng nein

    Auch den ehemaligen Bayern-Abwehrspieler Mats Hummels, mittlerweile bei Borussia Dortmund, würde Hoeneß für die EM im Juni nominieren. "Er ist ein kopfballstarker Spieler, hat große Erfahrung und kann der Mannschaft auf jeden Fall was geben", sagte Hoeneß. "Nicht mitnehmen", würde er allerdings überraschend Jérôme Boateng vom FC Bayern.

    Mit einem möglichen Rückkehrer Hummels, Niklas Süle und Antonio Rüdiger, "der mir ganz gut gefällt, haben wir ja genug gute Abwehrspieler", so Hoeneß. Das Trio Müller, Boateng, Hummels war 2019 nach der enttäuschenden WM 2018 von Bundestrainer Joachim Löw aussortiert worden.

    Hoeneß: Reus, Brandt, Draxler nicht nötig

    Deutliche Worte fand Hoeneß für einige Mittelfeldspieler, die seit Jahren zum Stamm der Nationalmannschaft gehören.

    Marco Reus (Dortmund) und Julian Brandt (Leverkusen) hätten, "nicht bewiesen, dass sie Spiele entscheiden können." Julian Draxler (PSG) sei "in Paris nicht weitergekommen und kann der Mannschaft keine entscheidenden Impulse geben".

    Robin Gosens (Atalanta Bergamo), erst seit einigen Monaten im Teamoder habe Hoeneß "nicht überzeugt, das ist für mich ein Spieler, der nicht unbedingt gebraucht wird." Amin Younes spiele zwar stark bei Eintracht Frankfurt. Ob er aber dauerhaft ein Kandidat für das Nationalteam ist, "wage ich zu bezweifeln", so Hoeneß.

    Chance für Talente Musiala und Wirtz

    "Auf jeden Fall mitnehmen", würde Hoeneß zur WM dagegen die hochtalentierten Nachwuchsstars Jamal Musiala (FC Bayern) und Florian Wirtz (Leverkusen): "Bei einem Turnier kann man reinschnuppern in die große weite Welt des Fußballs. Die müssen jetzt noch nicht spielen, die müssen in Katar oder spätestens bei der EM 24 so weit sein."

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