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Müller-Rückkehr nach positivem Corona-Test streng geregelt | BR24

© dpa-Bildfunk/Federico Gambarini

Thomas Müller

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    Müller-Rückkehr nach positivem Corona-Test streng geregelt

    Nach seinem positiven Corona-Test gelten für Thomas Müller strenge Vorschriften. Die Rückreise erfolgt mit einem Sanitäts-Flugzeug. Danach muss er in Quarantäne. Das Vorgehen sei mit den zuständigen Behörden abgesprochen, teilte der FC Bayern mit.

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    • BR24 Sport

    Müller ist nach seinem positiven Coronatest wie erwartet nicht mit der Mannschaft zurückgeflogen und zunächst in Katar geblieben. Sportvorstand Hasan Salihamidzic kümmert sich vor Ort um die Heimreise. Der Offensivspieler soll in einer Art Sanitätsflieger zurückkehren, in dem er von Pilot und Personal isoliert wäre. Nach seiner Rückkehr muss er wegen des positiven Corona-Tests erstmal in Quarantäne. Immerhin geht es dem Erkrankten laut Trainer Hansi Flick den Umständen entsprechend "ganz gut".

    Bei Müllers Teamkollegen gilt eine Ausnahme

    Seine negativ getesteten Bayern-Teamkollegen müssen nicht in Quarantäne. Für sie gilt wie für andere auch eine Ausnahme, obwohl sie aus einem Risikogebiet nach Hause reisen. Sie haben sich "zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung" in ein Risikogebiet begeben, besagt die Einreise-Quarantäneverordnung. Diese "zwingende Notwendigkeit" ist vom Arbeitgeber zu bescheinigen.

    Katar seit Juni 2020 ein Risikogebiet

    Nach Angaben des Auswärtiges Amtes bestehen aufgrund der Covid-19-Pandemie Reisebeschränkungen. "Bei der Einreise aus Risikogebieten besteht die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung, eine Testpflicht auf das Coronavirus und abhängig von der Regelung des Bundeslandes eine Quarantänepflicht", heißt es weiter in der allgemeinen Verfügung. Katar selbst wird vom Robert Koch-Institut seit dem 15. Juni 2020 als Risikogebiet geführt.