Zurück zur Startseite
Sport
Zurück zur Startseite
Sport

Mittelfeldplätze der DFB-Frauen hart umkämpft | BR24

© dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Melanie Leupolz (l) spricht. Lena Oberdorf hört ihr zu.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Mittelfeldplätze der DFB-Frauen hart umkämpft

Im zentralen Mannschaftsteil hat die Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg die Qual der Wahl. Youngster wie Lena Oberdorf glänzen, sogar Melanie Leupolz bangt um den Stammplatz. Jetzt kommt die Spielmacherin Dzsenifer Marozsan zurück, es wird eng.

Per Mail sharen

Die Positionen im Prunkstück der deutschen Mannschaft, dem Mittelfeld, sind heiß begehrt. In Abwesenheit der verletzten Spielmacherin hatte sich zuletzt Lina Magull ins Rampenlicht gespielt. Jetzt kommt Maroszan zurück. Außerdem gibt es selbstbewusste Nachwuchskräfte, die sich hervorragend präsentieren. So sammelte das 17-jährige "Küken" Lena Oberdorf bei diesem Turnier auf der Sechserposition schon deutlich mehr Einsatzminuten als Lena Goeßling, die erfahrenste Spielerin im gesamten DFB-Kader. Sogar Melanie Leupolz, die vor dem Turnier als unumstrittene Stammkraft im defensiven Mittelfeld neben Sara Däbritz galt, musste sich mit weniger Spielzeit als gedacht zufrieden geben.

Stammplätze als Mangelware

Leupolz übte sich trotz der Konkurrenzsituation in Diplomatie: "Wir haben so einen guten Kader, da kann die Trainerin immer entscheiden, wen sie aufstellen möchte". Die 25-Jährige will allerdings "so viel spielen, wie es geht. Ich glaube, so richtig von Stammplatz sprechen kann man nicht". Bei Oberdorf hingegen herrscht pure Freude: "Für mich ist eine sehr schöne Zeit. Ich hoffe, dass sie noch bis zum Finale und darüber hinaus andauert", sagte sie bei ihrer Premiere auf dem Podium vor der Presse.

© dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Melanie Leupolz

Viertelfinalgegner wird noch ermittelt

Anstatt den Konkurrenzdruck unnötig weiter zu befeuern, gab die Bundestrainerin ihrem Team am Dienstag komplett frei. Stören dabei könnten höchstens die quakenden Frösche in den umliegenden Seen. "Ich schlafe deswegen mit Ohropax, da wir bei der Wärme nachts das Fenster offen lassen", klagte Leupolz. Oberdorf will sich hingegen auch von so etwas nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Die gehören ja zur Familie", sagte der Youngster. Am Mittwoch sollten die Frauen auf dem Trainingsplatz auf jeden Fall wieder ausgeschlafen sein, dann geht es weiter mit dem Kampf um die Plätze für das Viertelfinale am Samstag (18.30 Uhr).