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Aufbruchstimmung beim FC Ingolstadt: Mit dem neuen Trainer André Schubert sollen beim Tabellenvorletzten der 2. Bundesliga Erfolg, Stabilität und vor allem das Selbstvertrauen wieder zurückkehren.

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Mit Schubert soll das Selbstvertrauen zum FCI zurückkehren

Aufbruchstimmung beim FC Ingolstadt: Mit dem neuen Trainer André Schubert sollen beim Tabellenvorletzten der 2. Bundesliga Erfolg, Stabilität und vor allem das Selbstvertrauen wieder zurückkehren.

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Von
  • Nicole Hornischer

Der Abschied von Roberto Pätzold kam nicht überraschend. Schon vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf äußerte Ingolstadt-Boss Jackwerth in einem Zeitungsinterview Unmut über die sportliche Situation der Schanzer. Nach der 1:2-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorf - der dritten Niederlage in Folge - zog der Verein die Konsequenzen und trennte sich von Pätzold.

"Da gibt es eine ganz klare und einfache Regel im Fußball: Vier Punkte nach acht Spielen sind einfach zu wenig." Peter Jackwerth, Vorstandsvorsitzender FC Ingolstadt

In den zwei Jahren Fußball-Pause "gewisses Feuer aufgebaut"

Nun soll André Schubert frischen Schwung in die Mannschaft bringen. Bei seinem ersten Training war auch Jackwerth anwesend und sagte im Interview mit BR24 Sport, was er sich vom neuen Coach erhofft: Schubert soll der Mannschaft wieder Selbstbewusstsein geben. "Wir haben es gesehen bei den Gegentoren in St. Pauli und auch jetzt gegen Düsseldorf - die Köpfe gingen runter, keiner wehrte sich wie er sich in so einer Situation wehren muss - das liegt am mangelnden Selbstbewusstsein."

Jackwerth kennt den 50-Jährigen schon seit 15 Jahren. Ausschlaggebend für die Verpflichtung war Schuberts "Erfahrung und die Ruhe, die er ausstrahlt." Dass Schubert zwei Jahren nicht mehr auf der Trainerbank saß, stört den Vorstandschef nicht. "Das Fachwissen eines Fußballlehrers kann man nicht verlernen."

Vor sechs Jahren übernahm Schubert nach fünf Bundesliganiederlagen Borussia Mönchengladbach von Lucien Favre und führte den Verein am Saisonende in die Champions League. Im Winter 2016 musste Schubert wieder gehen. Braunschweig bewahrte er 2018/19 vor dem Abstieg aus der 3. Liga, ehe er nach Kiel wechselte und dort nur ein kurzes Intermezzo von drei Monaten hatte. Seit dem war er vereinslos. "Ich glaube, dass er in den zwei Jahren auch ein gewisses Feuer aufgebaut hat", sagte Jackwerth.

Schubert verströmt Zuversicht

Ob Schubert das Feuer wieder bei den Schanzern entfachen kann, wird sich zeigen. Während seines knapp zweistündigen ersten Trainings beim abstiegsbedrohten Zweitligisten verströmte er zumindest große Zuversicht. "Die sehen die Krise, den Stress und die schlechte Situation. Ich sehe tolle Möglichkeiten und eine gute Truppe. Die Rahmenbedingungen sind top. Das ist das, was ich sehe - und das versuche ich auf die Jungs zu übertragen", sagte der 50-Jährige. Die erste schwere Prüfung wartet am Sonntag auswärts beim Absteiger FC Schalke 04 (Radio-Livereportage bei BR24 Sport).

"Ich will schnellstmöglich Stabilität in die Mannschaft bringen, ein bisschen mehr Ordnung und Struktur im Spiel nach vorne und ich versuche, den Jungs Selbstvertrauen zu vermitteln." André Schubert, Trainer FC Ingolstadt

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