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Mehr Fitness durch Tanzen mit Sarengue | BR24

© BR/Ulrike Nikola

Sarengue -Teilnehmer

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Mehr Fitness durch Tanzen mit Sarengue

Wer regelmäßig Sport treiben möchte oder sich bewegen will, muss etwas finden, das ihm wirklich Spaß macht – ansonsten gibt es man es früher oder später wieder auf. Wie wäre es denn mit dem Sarengue-Muskelaufbauprogramm?

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Auch für die Tanzlehrerin Alexandra Bernhardt aus Zirndorf bei Nürnberg gab es DEN geeigneten Sport für sie nicht. Daher hat sie vor zehn Jahren einfach selber einen entwickelt: Das Sarengue-Muskelaufbauprogramm, eine Mischung aus den beiden Tänzen Salsa und Merengue.

Sarengue - gut für die Muskulatur

Inzwischen hat Alexandra Bernhardt das Programm erweitert: Sarengue Gold auf einem Sitzball für diejenigen, die nicht lange stehen können. Außerdem besonders gelenkschonendes Aqua-Sarengue im Wasser und Sarengue auf einem Schwingtrampolin für alle, die ihren Körper mehr fordern wollen: Ohne Hopsen, nur mit ganz geringen Schwingungen für die Tiefenmuskulatur. Eine der Teilnehmerinnen macht es vor:

"Po und Bauch anspannen und auf der Stelle bewegen, am besten immer in der Mitte des Schwingtrampolins, damit man nicht herunterfällt. Das ist anstrengender als auf dem Boden, baut aber auch mehr Muskulatur auf. Mit Swing ist mehr Kraftanstrengung dabei." Kursteilnehmerin Sarengue auf dem Schwingtrampolin

Sarengue-Workout für jedermann geeignet

Vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefällt das Sarengue-Workout zur lateinamerikanischen Musik, weil man es in jedem Alter machen kann und keinen Tanzpartner braucht. Derzeit wird in einer medizinischen Studie untersucht, ob Sarengue auch gegen Schmerzen hilft. Dass sich das Training positiv auf den Körper auswirkt, das hat Klaus-Peter Kammerer am eigenen Leib erfahren und als Hausarzt weiß er, dass das Programm auch acht krankengymnastische Übungen beinhaltet - beispielsweise wie man den Arm eng am Körper nach oben streckt. Darüber hinaus gibt es bei Sarengue keine Drehungen wie beispielsweise bei Salsa und Merengue, die für Menschen mit Rücken- oder Knie-Problemen unangenehm sein könnten.

"Diese Übungen stärken Muskeln und Sehnen. Hinzu kommt der positive Aspekt der Musik und der Spaßfaktor, was einen großen psychosomatischen Einfluss auf das Wohlbefinden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat." Allgemeinmediziner Dr. Klaus-Peter Kammerer, Zirndorf