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Marozsan vor WM-Comeback im Viertelfinale | BR24

© Picture alliance/dpa

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg im Gespräch mit Dzsenifer Marozsan (li.)

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    Marozsan vor WM-Comeback im Viertelfinale

    Spielmacherin Dzsenifer Marozsan wird nach ihrem Zehenbruch anscheinend fit für den Kampf um den Einzug ins WM-Halbfinale in ihrer Wahlheimat. "Dzseni wird im Viertelfinale wieder auflaufen", versprach die Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

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    Im Achtelfinale hatte Marozsan zumindest schon mal wieder auf der Ersatzbank gesessen. "Ich habe der Trainerin gesagt, ich bin bereit, vom Kopf her frei. Aber natürlich war es gut, dass ich noch nicht zum Einsatz gekommen bin. Das hilft der Heilung, wenn ich Zeit gewinne", sagte die sichtlich erleichterte Marozsan nach dem 3:0-Erfolg der DFB-Frauen gegen Nigeria.

    Marozsan: "Es gibt Schlimmeres als einen Zehenbruch"

    Statt dieser für sie so besonderen Endrunde in der Wahlheimat ihren Stempel aufdrücken zu können, musste die 27-Jährige von Olympique Lyon bisher zuschauen. Nun hat sie bis zum Spiel am Samstag (18.30 Uhr) in Rennes fast noch eine Woche, um im Training mit einem Tape um den lädierten Zeh Sicherheit zu gewinnen - und eben Zeit für den Heilungsprozess: "Der Zeh ist immer noch gebrochen und er wird nicht schneller zusammenwachsen". Nach einer beidseitigen Lungenembolie im vergangenen Sommer weiß Marozsan aber auch, so eine nach sechs bis acht Wochen verheilte Knochenfraktur einzuordnen. "Es gibt Schlimmeres als einen Zehenbruch", betonte die Spielerin mit Blick auf ihre schwere Erkrankung, die sie drei Monate lang außer Gefecht gesetzt hatte. "Wenn man so etwas erlebt, geht man mit einer anderen Sicht durch die Welt".

    DFB-Team darf den Akku aufladen

    Bei Musik und Alpenpanorama hatten die deutschen Fußballerinnen nach dem Viertelfinaleinzug am Hotelpool ihre Akkus aufgeladen. Dann hieß es für Alexandra Popp und Co.: Zurück zum Anfang! Am Startort seiner "Tour de France" in Rennes darf der zweimalige Weltmeister jetzt kurz verschnaufen. Denn nach dem souveränen WM-Viertelfinaleinzug gab die Bundestrainerin ihren Schützlingen am Dienstag frei. "Ich bin froh, dass wir jetzt durchatmen können", gab die abgekämpfte Kapitänin Alexandra Popp zu.