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Markus Hörwick und Markus Gisdol (von links) zu Gast bei Blickpunkt-Moderator Markus Othmer (rechts)
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Markus Hörwick und Markus Gisdol (von links) zu Gast bei Blickpunkt-Moderator Markus Othmer (rechts)

Der aktuell vereinslose Bundesliga-Trainer Markus Gisdol wartet derzeit nicht zwingend auf Angebote, weiß aber, dass er bei Trainerwechseln stets hoch im Kurs steht: "Es ist nicht immer angenehm, wenn der Name immer überall gehandelt wird, auf der anderen Seite ist man dadurch nicht vergessen. Ich bin nicht jede Woche nervös und denke mir: Hoffentlich passiert jetzt irgendwo was bei irgendeinem Klub."

"In dieser Saison sehen wir zum ersten Mal einen positiven Trend, dass doch länger an den Trainern festgehalten wird - was sicherlich auch für die Vereine und für die Zukunft auf jeden Fall mal eine richtige Tendenz wäre." Markus Gisdol

Lieber im Sommer einsteigen, als als Feuerwehrmann!

Auf die Frage, ob man Mitte März gegebenenfalls überhaupt noch etwas in einer Mannschaft gestalten könne, antwortete der 49-jährige Trainer: "Ein paar Spieltage vorher geht schon noch was zu bewegen, aber wenn man eine Idealvorstellung als Trainer hat, dann würde man sich immer wünschen, mit einer Sommer-Vorbereitung starten zu können - mit einem Team, das man dann auch zusammengestellt hat.

Hörwick: "Neue Impulse durch neue Trainer"

"Wir (FC Bayern München) haben es relativ selten gehabt, dass wir während der Saison den Trainer wechseln mussten!" Als bestes Beispiel, dass sich ein Trainerwechsel auszeichnet, nannte Hörwick die Saison nach dem Gewinn des Triples: "Pep Guardiola hat dann Feuer entfacht."

Gisdol: Club hat noch Chancen auf den Klassenerhalt

"Aus der Ferne ist es schwierig, sich ein Urteil zu erlauben", meint Gisdol zur aktuellen Situation beim 1. FC Nürnberg. Die Franken dürfen sich keineswegs "ergeben. Es sind noch neun Spieltage, die Abstände sind nicht so wahnsinnig groß, dass man nicht vielleicht doch noch etwas erreichen kann".

"Es gilt, bis zum letzten Spieltag um alles zu kämpfen!" Markus Gisdol

Hörwick zum Nationalmannschafts-Aus der Bayern

Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng wurden vom Nationalmannschafts-Trainer Joachim Löw ausgemustert. Hörwicks Meinung dazu: "Jogi ist der Bundestrainer und für die sportlichen Entscheidungen verantwortlich. Die Frage ist, ob er sich einen großen Gefallen getan hat, so wie er es getan hat. Warum musste er diese Entscheidung so endgültig machen?" Joachim Löw hätte es sich einfacher machen können, stellt der Ex-Bayern-Pressesprecher fest, wenn er die Türe für die drei Spieler vom FC Bayern München offen gelassen hätte.