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Luitz will trotz Schulterblessur im WM-Riesenslalom jubeln | BR24

© picture-alliance/dpa

Stefan Luitz

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    Luitz will trotz Schulterblessur im WM-Riesenslalom jubeln

    Nach einem turbulenten Winter mit vielen Dämpfern will sich Stefan Luitz im WM-Riesenslalom von der lädierten Schulter nicht bremsen lassen. Der Allgäuer hofft trotz der Verletzung auf das zweite deutsche Edelmetall.

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    "Ich bin froh, dass ich überhaupt hier sein kann", erzählte Luitz und verkündete vor seinem Riesenslalom am Freitag (14.15/17.45 Uhr/Liveticker auf sportschau.de): "Ich fühle mich fit, auch von der Schulter her, sonst wäre ich nicht hierher gekommen. Ich will nicht nur mitfahren, um mitzufahren, sondern vorne mitmischen."

    Im Rennen spüre er keine Einschränkung, sagte der Allgäuer. "Ich kann normal starten, ganz normal anschieben, kann Tore touchieren, da passiert überhaupt nichts." Gefährlich kann es nur werden, wenn auf der Strecke Unvorhergesehenes passiert, er etwas ausgehoben wird und mit den Armen die Balance wiederherstellen oder sich gar mit der Hand im Schnee abstützen muss. Doch genau dafür sind die Schiene und der Tape-Verband da. "Ich bin im Training nie in eine Situation gekommen, wo ich Angst hatte oder Schmerz verspürt habe", erzählte Luitz.

    Nach famosen Saisonstart setzte es für Luitz Rückschläge en masse

    Nach einem famosen Saisonstart mit dem vermeintlichen Sieg in Beaver Creek schien sich der Sportler vom SC Bolsterlang tatsächlich neben dem - wegen eines grippalen Infekts nun allerdings ebenfalls angeschlagen - österreichischen Ski-Star Marcel Hirscher als Gold-Kandidat für die WM zu profilieren. Dann aber setzte es Rückschläge en masse. 

    Zunächst kam heraus, das ihm eine nachträgliche Disqualifikation droht, weil er in den USA unerlaubterweise Flaschensauerstoff eingeatmet hatte. Verunsichert von der Entwicklung patzte Luitz bei zwei Weltcups. Als er sich fing, fiel er im Januar in Adelboden auf seine Schulter und kugelte sich das Gelenk aus. Zu allem Überfluss wurde die Streichung seines Erfolg von Beaver Creek durch den Weltverband FIS offiziell.