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Luitz darf weiter starten, FIS-Entscheidung vertagt | BR24

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Stefan Luitz

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Luitz darf weiter starten, FIS-Entscheidung vertagt

Nach Informationen von BR Sport darf der Allgäuer Stefan Luitz bei den nächsten Weltcuprennen starten. Ob die Sauerstoffeinnahme vor seinem Erfolg in Beaver Creek noch bestraft wird, will der Weltskiverband FIS allerdings weiter untersuchen.

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Bislang steht nach Informationen der BR-Sportredaktion zwar fest, dass Luitz weiter starten darf. Allerdings gibt es noch keine Entscheidung, ob die Sauerstoffeinnahme ein Fehler war oder nicht. Das will die FIS noch klären, machte zu möglichen Konsequenzen aber keine Angaben. Laut BR-Informationen hat der Verband auch den Vermutungen widersprochen, dass ein Einspruch oder Protest einer anderen Mannschaft die Untersuchungen ausgelöst hatte.

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DSV-Alpindirektor hat sich zu den Vorfällen um Stefan Luitz wegen der Sauerstoffgabe geäußert. Eigentlich dachte er, es wäre alles in Ordnung. Für den Rennläufer und die Verantwortlichen sei die Geschichte aber "extrem unangenehm".

Luitz mit Sauerstoff versorgt

Die DSV-Athleten um Luitz waren vor dem Riesenslalom am vergangenen Sonntag (02.12.18) mit Sauerstoff versorgt worden. Alpin-Chef Wolfgang Maier räumte bereits "einen Fehler ein. Dazu stehen wir auch. Wir wussten nicht, dass die FIS ihre Regularien nicht dem WADA-Code angepasst hat", sagte Maier.

"Es ist sehr ärgerlich. Vor allem, dass es vor dem nächsten Rennen zu so einer Situation kommt", sagte Luitz vor dem Riesenslalom in Val d'Isère am Samstag (08.12.18) in der ARD-Sportschau. Auf die Frage, ob nun ein Schatten auf seinem ersten Weltcup-Sieg liege, antwortete Luitz: "Ein bisschen, muss ich sagen. Deswegen ist es noch mehr Anreiz, das nochmal zu zeigen."

Doping oder nicht?

Die Verabreichung von Sauerstoff gilt laut Code der Welt-Doping-Agentur WADA seit 1. Januar 2018 nicht als Doping. "Und danach haben wir uns gerichtet", sagte Maier. Die Richtlinie der WADA widerspricht aber offenbar der Wettkampfordnung der FIS.