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Bundestrainer Joachim Löw

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    Löw zu Zuschauern in München: "Lange genug Geisterspiele"

    Bundestrainer Joachim Löw freut sich auf die Unterstützung von Zuschauern bei den Vorrundenspielen der deutschen Nationalmannschaft in München. Gleichzeitig formuliert er ein sportliches Ziel und denkt auch schon in die Zukunft.

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    • BR24 Sport

    "Das war eine wahnsinnig erfreuliche Nachricht", sagte Löw zur Entscheidung der bayerischen Staatsregierung 14.000 Fans bei den EM-Spielen in München zuzulassen. "Wir haben lange genug Geisterspiele erlebt. Das ist mit der Zeit richtig zäh gewesen. Dass jetzt Zuschauer in München bei unseren Spielen gegen Frankreich, Portugal und Ungarn dabei sind, ist natürlich klasse."

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    Zu den sportlichen Zielen bei der EM meinte Löw: "Das kann ich schwer an Viertelfinale, Halbfinale oder Finale festmachen". Wichtig sei ihm "ein positives Auftreten auf und neben dem Platz". Löw möchte mit der Mannschaft ein Gefühl vermitteln, das überall im Land zu spüren sein soll - "dann gäbe mir das schon mal eine große Zufriedenheit". Dabei warnte er direkt vor dem schweren Auftaktgegner Frankreich: "Die Franzosen sind extrem schwer auszurechnen. Man weiß nicht richtig, wie sie in der Offensive agieren. Das ist vielfältig." Die letzte Generalprobe vor der EM macht Mut: Deutschland setzte sich gegen Lettland deutlich mit 7:1 durch.

    Löw lobt Flick

    Zu seinem Nachfolger Hansi Flick wiederholte Löw das, was er bereits im Frühjahr im BR-Interview bei Heute im Stadion auf Bayern 1 gesagt hatte: "Wir sind uns alle einig, dass Hansi hervorragende Voraussetzungen hat für dieses Amt. Er hat bei Bayern München bewiesen, dass er Topspieler führen kann." Flick wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach der EM (11. Juni bis 11. Juli) von seinem früheren Chef übernehmen. "Die Ausrichtung des Spiels, die Spielkultur, die Idee, die er verfolgt - das finde ich alles sehr, sehr gut", sagte Löw über seinen einstigen Assistenten.