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Machtwort von Löw: Neuer bleibt Torwart Nr. 1 | BR24

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Bundestrainer Joachim Löw hat bei der Nominierung für die Länderspiele gegen Argentinien und in Estland die Torwart-Hierarchie zementiert. Marc-Andre ter Stegen darf zwar gegen die Südamerikaner einmal ran, Manuel Neuer bleibt aber die Nummer eins.

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Machtwort von Löw: Neuer bleibt Torwart Nr. 1

Bundestrainer Joachim Löw hat bei der Nominierung für die Länderspiele gegen Argentinien und in Estland die Torwart-Hierarchie zementiert. Marc-Andre ter Stegen darf zwar gegen die Südamerikaner einmal ran, Manuel Neuer bleibt aber die Nummer eins.

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Marc-Andre ter Stegen bekommt zwar ein Zuckerl, doch große Hoffnungen auf weitere Schmankerl darf sich der Herausforderer von Manuel Neuer nicht machen. Der Keeper vom FC Barcelona darf im Test gegen ein geschwächtes Argentinien ohne Weltstar Lionel Messi am 9. Oktober in Dortmund das deutsche Tor hüten. Vier Tage später darf im wichtigen EM-Qualifikationsspiel in Estland (20.45 Uhr) aber wieder Neuer ran.

Neuer bleibt Nummer eins

Bundestrainer Löw betonte bei der Bekanntgabe seines Aufgebots erneut, "dass Manuel Neuer auch mit Blick auf die Europameisterschaft unser Kapitän und somit für uns aktuell auch unsere Nummer eins ist - wenn nichts Außergewöhnliches passiert". Für diesen Lehrgang habe er mit Bundestorwarttrainer Andy Köpke bei der Wahl zwischen "zwei Weltklasse-Torhütern" entschieden, "dass Marc in Dortmund und Manu in Tallinn spielen wird. Das haben wir auch mit beiden Spielern so besprochen".

Mehrwöchiger Torwart-Zoff nun abgeschlossen

Ter Stegen kam letztmals im März in Wolfsburg gegen Serbien (1:1) zum Einsatz, als er Neuer wie abgesprochen zur Halbzeit ersetzte. Nach den jüngsten Spielen gegen die Niederlande (2:4) und in Nordirland (2:0) hatte er seinem Unmut über sein Reservistendasein Luft gemacht. Neuer konterte, und Bayern-Präsident Uli Hoeneß griff den DFB scharf an, drohte sogar mit Boykott. Inzwischen darf sich Neuer seines Status' als unumstrittene Stammkraft wieder sicher sein.

Sechs Ausfälle und ein Neuling

Löw geht aufgrund zahlreicher Verletzungen nur mit einem 21-köpfigen Aufgebot in die beiden Spiele. Als einziger Neuling ist überraschend der Leverkusener Nadiem Amiri dabei. Seine Berufung ist auch durch die Ausfälle von gleich sechs Feldspielern zu erklären. Neben Torwart Kevin Trapp und den Abwehrkräften Antonio Rüdiger, Nico Schulz sowie Thilo Kehrer fehlen Löw die Offensiven Leroy Sane, Leon Goretzka sowie Julian Draxler. Amiri habe sich die Nominierung durch "gute Leistungen" bei der U21-EM und seit seinem Wechsel von Hoffenheim zu Leverkusen im Sommer verdient, erklärte Löw.