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Bundestrainer Joachim Löw plant beim Test-Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Türkei mit einigen Ersatzspielern. Bernd Leno im Tor, Julian Brandt im Mittelfeld - dazu das deutsche 100-Millionen-Talent.

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Löw will B-Elf gegen die Türkei testen

Bundestrainer Joachim Löw plant beim Test-Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Türkei mit einigen Ersatzspielern. Bernd Leno im Tor, Julian Brandt im Mittelfeld - dazu das deutsche 100-Millionen-Talent.

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In der Pressekonferenz am Dienstag äußerte sich Löw umfassend zu Kai Havertz, der im Sommer für fast 100 Millionen Euro von Leverkusen zum FC Chelsea gewechselt war. "Er tut uns in spielerischer und technischer Hinsicht gut", sagte Löw über den 21-Jährigen, bei dem er "viel Potenzial nach oben" sieht. In der Nationalmannschaft hat Havertz (noch) längst keinen Stammplatz und muss sich normalerweise hinter Toni Kroos, Joshua Kimmich, Ilkay Gündogan sowie den Bayern Leroy Sané und Serge Gnabry einreihen.

Wechselmöglichkeiten ausschöpfen

Gegen die Türkei am Mittwoch (20.45 Uhr) wird er jetzt in der Startelf stehen, bestätige Löw. So wie im Tor Bernd Leno, und im Mittelfeld Julian Brandt, Emre Can und Julian Draxler, der die Mannschaft als Kapitän anführt. Der Bundestrainer plant auch mit dem Dortmunder Nico Schulz - und den Neulingen Jonas Hofmann, Florian Neuhaus und Mahmoud Dahoud. Die Möglichkeit auf sechs Wechsel soll voll ausgeschöpft werden, so dass die zweite Garde eine Chance bekommt, sich zu präsentieren. Im Kölner Stadion werden dabei maximal 300 Zuschauer anwesend sein können, da die 7-Tage-Inzidenz in Köln (38,6) auch am Dienstag noch über dem Grenzwert von 35 lag.

Stammkräfte fehlen

Etliche Stammkräfte um den starken Bayern-Block werden gegen die Türkei noch geschont. Real-Profi Kroos soll erst am Mittwoch zum Team stoßen. Der Mittelfeldspieler steht für die beiden anschließenden Nations-League-Spiele gegen die Ukraine und die Schweiz wegen einer Muskelblessur am Gesäß aber "noch ein bisschen auf der Kippe", wie Löw berichtete. Auch der erkrankte Timo Werner konnte bislang noch nicht anreisen.

Havertz gehört die Zukunft

Wohin die Reise für Havertz geht? Auch darauf hatte Löw eine Antwort: "Mit seiner Klasse und seinem klaren Kopf, ich denke, dass er sich da mit Sicherheit durchsetzen wird." Gemeint war der FC Chelsea - und sicher gilt das auch für die Nationalmannschaft.