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Leroy Sané bleibt das Thema Nummer eins beim FC Bayern | BR24

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Kommt Nationalspieler Leroy Sané zum FC Bayern München oder nicht?

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Leroy Sané bleibt das Thema Nummer eins beim FC Bayern

Obwohl der FC Bayern einen berauschenden Testspielsieg gegen Fenerbahçe Istanbul gefeiert hat, bleibt statt der starken Frühform des Rekordmeisters ein ganz anderes Thema im Fokus: Mögliche Neuzugänge und Leroy Sané sorgen weiter für Gesprächsstoff.

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Erst Trainer Niko Kovac ("Ich bin sehr zuversichtlich. Ich gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können"), jetzt Verteidiger Joshua Kimmich: "Klar, wenn Bayern die Chance hat, müssen sie es machen", sagte Kimmich nach dem 6:1-Testspielsieg gegen Fenerbahce Istanbul. Obwohl er nicht über den Stand der Dinge Bescheid wisse, sagte er deutlich seine Meinung: "Wenn Leroy wollen würde, wäre er wahrscheinlich schon hier." Der deutsche Nationalspieler Leory Sané in Diensten von Manchester City wird wohl noch eine ganze Weile das Gesprächsthema Nummer eins beim FC Bayern bleiben.

Rummenigge-Rüffel für Trainer Kovac

Dabei hatte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge vor dem Istanbul-Spiel höchstpersönlich seinen Trainer abgewatscht. Dessen optimistischen Aussagen über den möglichen Wechsel von Sané zum FC Bayern seien nicht hilfreich. "Mir hat die Aussage nicht gefallen, da mache ich keinen Hehl daraus", sagte Rummenigge und bat sich bezüglich potenzieller Transferkandidaten in Zukunft Stillschweigen aus.

Kovac entschuldigt sich

Vom Bayerntrainer gab es bereits eine Rolle rückwärts. "Ich bin in dem Interview vielleicht ein bisschen zu offensiv gewesen", gab er danach zu. Deswegen habe er sich bereits "bei Pep (Anm.d.Red.: Guardiola) entschuldigt, weil ich weiß, dass er (Anm.d.Red.: Sané) ein Spieler von ManCity ist." Für Kovac sei "die Sache damit erledigt".

Zumal sich Kovac nach eigener Aussage nach dem Spiel direkt mit Rummenigge ausgetauscht habe. "Ich habe mit Karl-Heinz Rummenigge gerade noch in der Kabine gesprochen. Da war kein Zorn, nichts. Da wird wieder was hineininterpretiert. Sie dürfen mir glauben: Es ist alles wunderbar", erklärte der Coach.

Salihamidzic: Nicht über Spieler anderer Klubs sprechen

Doch prompt folgte ein Maulkorb von Sportdirektor Hasan Salihamidzic. "Wir sind alle gut beraten, nicht über andere Spieler zu sprechen, die bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen. Das ist ganz wichtig, dass wir das in Zukunft alle tun", sagte er und unterstrich seine Hoffnung, "dass wir das alle verinnerlichen."

Ob Kimmich nun ein Rüffel droht, steht nicht fest. Sicher ist aber, dass die Transferpolitik des FC Bayern weiterhin für Spannung sorgen wird. Und selbst, falls es den Manchester-Star an die Isar locken sollte - abgeschlossen wären die Transferaktivitäten vermutlich noch nicht. Niko Kovac hatte nämlich vor rund einem Monat schon konstatiert: "Vier Spieler brauchen wir noch."