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Leichtathletik in Corona-Zeiten: Christina Herings neuer Alltag | BR24

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Was macht eine Spitzensportlerin, wie die Leichtathletin Christina Hering in Zeiten von Corona, jetzt, da der Olympiatraum erstmal in weite Ferne gerückt ist?

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Leichtathletik in Corona-Zeiten: Christina Herings neuer Alltag

Der Olympiatraum vieler Spitzensportler hat sich wegen der Corona-Krise um ein Jahr verschoben. Die Herausforderung lautet jetzt, sich weiter zu pushen. Auch bei der Münchner Spitzenläuferin Christina Hering hat sich der Trainingsablauf verändert.

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  • BR24 Sport

Ein herber Schlag sei das gewesen, sagt Christina Herings Trainer Jonas Zimmermann über die Olympia-Verschiebung vom Sommer 2020 auf 2021 wegen der Coronakrise. Die 400- und 800-Meter-Läuferin arbeitet seit sechs Jahren professionell am Olympia-Standort München, nach der Teilnahme 2016 in Rio de Janeiro war Olympia in Tokio war das große Ziel, dem sie alles untergeordnet hatte.

Wieso mache ich jetzt noch dieses Training? Christina Hering

Doch letztlich sei es schon so, dass in der aktuellen Situation, "der Leistungssport auch für mich an Bedeutung verloren hat, weil es plötzlich irgendwie so banal erscheint", sagt Hering. "Letzte Woche war es schon sehr komisch. So dass ich mich schon gefragt habe: Wieso mache ich jetzt noch dieses Training? Und ich weiß doch gerade gar nicht, wofür eigentlich." Die Krux dabei: Dieses Jahr ist sie halt auch noch so fit und so schnell wie nie.

Nach und nach verlegt sie aber nun den Fokus auf den Olympia-Start ein Jahr später, es muss ja weitergehen. Auf das erste Rennen nach der Krise freut sie sich schon - und da ist sie sicher nicht allein im Feld: "Man wird dann mit viel mehr Dankbarkeit am Start stehen und froh sein, dass man jetzt da sein darf."