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Lara Gut-Behrami wird Riesenslalom-Weltmeisterin | BR24

© picture alliance/dpa/Michael Kappeler

Nur neun Hundertstel trennten die ersten drei im WM-Riesenslalom in Italien. Gold ging an die Schweizerin Lara-Gut Behrami vor Mikaela Shiffrin (USA) und der Österreicherin Katharina Liensberger.

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Lara Gut-Behrami wird Riesenslalom-Weltmeisterin

Nur neun Hundertstel trennten die ersten drei im Riesenslalom bei der WM in Italien. Gold ging an die Schweizerin Lara-Gut Behrami vor Mikaela Shiffrin (USA) und Katharina Liensberger (AUT). Auch Andrea Filser war mit ihrem Rennen zufrieden.

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Von
  • Cristina Krüger
  • BR24 Sport

Gut-Behrami aus der Schweiz überzeugte vor allem im schwierigen Schlussabschnitt und gewann mit einer Zeit von 2:30.66 Minuten den Riesenslalom. Mit nur zwei Hundertstel vor Mikaela Shiffrin sicherte sie sich ihre dritte Medaille in den Tagen von Cortina d'Ampezzo.

Die US-Amerikanerin hatte den ersten Lauf noch knapp für sich entscheiden können, musste dann in der Endabrechnung aber Gut-Behrami knapp den Vortritt lassen. Denkbar knapp war es auch für Katharina Liensberger: Die Österreicherin begann etwas nervös, ein kleiner Fahrfehler am Anfang bedeutete am Ende 0.09 Sekunden Rückstand und die Bronzemedaille für die 23-Jährige. Auf dem vierten Rang landete Alice Robinson aus Neuseeland vor der Österreicherin Ramona Siebenhofer.

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WM-Debütantin Andrea Filser in Cortina d'Ampezzo

Andrea Filser stark in zweitem Durchgang

Dank ihres frühen Startplatzes fand Andrea Filser ideale Pistenbedingungen vor. Wie schon im ersten Lauf zeigte die einzige deutsche Starterin eine technisch blitzsaubere Fahrt - diesmal aber spiegelte sich diese Leistung auch auf der Uhr wider.

Ihr erklärtes Ziel, unter die Top 15 zu fahren, verpasste die 27-Jährige zwar. Angesichts der deutlichen Steigerung gegenüber dem schwächeren ersten Lauf zeigte sich Filser mit Rang 20 (+ 4,43 Sekunden) dennoch zufrieden: "Mir hat heute etwas die Konstanz gefehlt. Ein bisschen schade mit dem ersten Lauf, aber auf dem zweiten kann ich aufbauen", lautete das Fazit der DSV-Athletin bei ihrer ersten Weltmeisterschaft.