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"Die Stimmung ist super" - Bundestrainer Peter Schlickenrieder nach dem Weltcup in Ruka.

    Langlauf: Mit bester Laune nach Lillehammer

    Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder lobt nach dem guten Auftakt in Ruka die Stimmung im deutschen Team und ist überrascht über die Fortschritte in der Mannschaft. Die Erfolge sollen Lust auf mehr machen.

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    Als Bundestrainer muss man auch mal die langen Wege gehen. In der Nacht von Sonntag auf Montag fuhr Bundestrainer Peter Schlickenrieder mit dem Auto vom finnischen Ruka ins norwegische Lillehammer, wo der nächste Langlauf-Weltcup ansteht. 1.500 Kilometer, 19 Stunden durch Schnee und Eis.

    Seine Mission: Die Hütten vorbereiten, Speise- und Trainingspläne aushängen, alles machen, damit die Athletinnen und Athleten sich bei ihrer Ankunft in Lillehammer wohlfühlen. Die Laune im deutschen Langlauf-Team ist auf jeden Fall gut, berichtet Schlickenrieder: "Nach dem Wochenende ist die Stimmung im Team super. Das ist für mich das wichtigste Ziel: Dass wir - trotz der Wirrungen, trotz der Corona-Einschränkungen, trotz China - den Spaß an der Sache nicht verlieren", so Schlickenrieder gegenüber der Sportschau.

    Bögl und Dobler sichern sich Olympia-Ticket

    Grund für die guten Laune dürfte auch das vergangene Wochenende sein: "Dass der Knoten da schon so aufgeht, habe ich nicht erwartet. Das war auch nicht unsere Zielsetzung", sagte Schlickenrieder. Die Oberbayern Lucas Bögl (7.) und Jonas Dobler (14.) sicherten sich in der Verfolgung in Ruka mit guten Läufen die Olympia-Qualifikation.

    Bei den Frauen waren es Katharina Henning (3.) und Victoria Carl (10.), die ihr Ticket nach Peking lösen konnten. Dies gelang den bayerischen Frauen noch nicht. Sofie Krehl landete auf Platz 19, Laura Gimmler war bei der Verfolgung gar nicht erst angetreten, weil sie bei Temperaturen knapp über -20 Grad kein Risiko eingehen wollte: "Das kann ich verstehen, dass sie sagt: das ist mir zu gefährlich, weil ich noch eine lange Saison vor mir habe", erklärte ihr Trainer.

    Ruka als Motivation für Lillehammer

    Schlickenrieder hofft, dass die guten Ergebnisse aus Finnland das gesamte Team beflügeln: "Was wir in Ruka geschafft haben, ist ein schöner, motivierender Zwischenschritt. Es ist ein wichtiges Signal an die anderen im Team: Es ist möglich, wenn man wirklich harte Arbeit reinsteckt", sagte der Bundestrainer.

    Ob das schon in Lillehammer klappt? Am Freitag geht es mit den Sprint-Wettbewerben los. Das Weltcup-Wochenende findet seinen Abschluss mit der Staffel am Sonntag. Besonders dort könnte die gute Stimmung helfen, ein gutes Ergebnis einzufahren.

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