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Langlauf: Kombinierer Rydzek und Rießle gehen fremd | BR24

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Johannes Rydzek (l.) und Fabian Rießle

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    Langlauf: Kombinierer Rydzek und Rießle gehen fremd

    Die Nordischen Kombinierer Johannes Rydzek und Fabian Rießle gehen fremd: Am kommenden Wochenende geben die Olympiasieger im schweizerischen Davos ihr Debüt im Weltcup der Langläufer.

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    Der Deutsche Skiverband (DSV) bestätigte den Start der beiden Kombinierer im Sprint. "Grund dafür ist zum einen, dass Thomas Bing in eine Trainingsphase eintritt, um sich auf die Tour de Ski vorzubereiten. Zum anderen, weil Sebastian Eisenlauer sich nach längerer Krankheit im Herbst weiterhin in der Aufbauphase befindet", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder. Die beiden Kombinierer nehmen daher keinem DSV-Langläufer einen Startplatz weg.

    Tausch-Idee von Schlickenrieder und Weinbuch

    "Ich habe Johannes und Fabian beim letzten Skimarathon im Engadin getroffen, wo sie recht schnell unterwegs waren. Und die Idee, disziplinübergreifend mal in den Austausch zu gehen, hatte ich im Sommer schon mit (Kombinations-Bundestrainer) Hermann Weinbuch besprochen. Da sich nun die Startplätze bei uns aus genannten Gründen ergeben und die Kombinierer eine Wettkampfpause haben, gehen wir es an", so Schlickenrieder. Die Strecke im Engadin könnte den beiden enorm laufstarken Kombinierern liegen. "Sie ist nicht so sehr auf die Spezialisten ausgelegt", sagte der Sportliche Leiter der Langläufer, Andreas Schlütter.

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    Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder

    Ausflüge von Sportlern anderer Disziplinen ins Langlauf-Lager sind nicht so selten. Biathletin Miriam Neureuther (damals Gössner) gewann sogar bei der WM 2009 und den Olympischen Winterspielen 2010 jeweils mit der Staffel Silbermedaillen. Die Biathleten Arnd Peiffer und Erik Lesser gingen bei Olympia 2014 über 50 Kilometer an den Start. International waren vor allem die Norweger Ole Einar Björndalen und Lars Berger öfter bei Weltcup-Rennen dabei. Berger wurde 2007 in Sapporo sogar 15-Kilometer-Weltmeister.