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Langläufer Sundby verliert Gesamtweltcup und Tour-Titel | BR24

© dpa

Martin Johnsrud Sundby

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    Langläufer Sundby verliert Gesamtweltcup und Tour-Titel

    Wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln wird dem norwegischen Skilangläufer Martin Johnsrud Sundby der Titel im Gesamtweltcup und der Sieg bei der Tour de Ski 2014/2015 aberkannt. Das teilte die FIS mit.

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    Der Entscheidung des Ski-Weltverbandes FIS liegt eine Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zugrunde. Der verurteilte Sundby war "wegen des unsachgemäßen Gebrauchs eines zugelassenen Asthma-Mittels" für zwei Monate gesperrt worden. Sundbys Ergebnisse bei den Weltcups in Davos (13. Dezember 2014) und Toblach (8. Januar 2015) werden nun folgerichtig gestrichen. Sundby verliert somit nicht nur seinen Tour-Gesamtsieg an seinen Landsmann Petter Northug, sondern auch die große Kristallkugel an den Schweizer Dario Cologna.

    "Strikte Anwendung der Anti-Doping-Regeln"

    Norwegischen Medien zufolge muss Sundby zudem Preisgelder in Höhe von umgerechnet 120.000 Euro zurückzahlen. Sundby habe das Mittel nicht wie üblich über einen Inhalator, sondern über einen Zerstäuber zu sich genommen und so die erlaubte Dosis überschritten, teilte die FIS mit: "Die FIS teilt die Ansicht des CAS, wonach Martin Johnsrud Sundby nicht als Dopingsünder anzusehen ist, seine Strafe aber ein Resultat der strikten Anwendung der Anti-Doping-Regeln entspricht."

    Sundbys Sperre beginnt rückwirkend am 11. Juli 2016, zum Start des WM-Winters ist der Skandinavier somit wieder startberechtigt.