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Nationalmannschafts-Kapitän Manuel Neuer denkt nicht an ein Ende seiner Länderspiel-Laufbahn. Dickes Lob für den 35-jährigen Keeper des FC Bayern gab es von Bundestrainer Joachim Löw.

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Länderspiel-Jubiläum: Manuel Neuer im Klub der Hunderter

Manuel Neuer ist seit zwölf Jahren nicht aus der Nationalmannschaft wegzudenken. Im Freundschaftsspiel der DFB-Elf gegen Lettland bestritt der Torhüter des FC Bayern München sein 100. Länderspiel. Ein Rückblick auf die DFB-Karriere.

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Neuer ist der erste Torwart im DFB-Dress, der die magische Zahl 100 erreichte. Oliver Kahn, Sepp Maier, Toni Schumacher: Keiner der prägenden Schlussmänner hat es zuvor auf eine dreistellige Zahl von Länderspielen gebracht. "Das macht mich sehr stolz. Hier haben Legenden zwischen den Pfosten gestanden", sagte Neuer vor der EM-Generalprobe gegen Lettland.

Die Mehrzahl, genau 69, seiner absolvierten 100 Länderspiele hat Neuer gewonnen, nur 16 Mal verloren und 15 Mal unentschieden gespielt. Sein Debüt gab er vor fast genau zwölf Jahren am 2. Juni 2009 im Freundschaftsspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate, damals war er 23 Jahre jung und trug noch das Trikot seines Jugendvereins FC Schalke 04.

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Manuel Neuer beim Länderspiel-Debüt am 2. Juni 2009

Erstes großes Turnier: WM in Südafrika

Sein erstes großes Turnier bestritt er 2010 als Nummer 1 bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Im ganzen Turnier kassierte er nur drei Gegentore und bereitete sogar einen Treffer der deutschen Mannschaft vor (beim 4:1 gegen England im Achtelfinale). Doch im Halbfinale scheiterten die Deutschen an Spanien (0:1) - und wurden am Ende Dritter.

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Neuer bei der WM 2010 im Halbfinale

2014: Deutschland wird Weltmeister

Den Höhepunkte seiner Karriere im Nationaltrikot erlebte Neuer natürlich 2014 bei der Weltmeisterschaft mit dem 1:0-Sieg gegen Argentinien im Finale, als er an der Seite der Bayern-Teamkollegen Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Jérôme Boateng die begehrteste Trophäe der Welt gewann. Dabei tritt er während des Turniers immer wieder als Feldspieler positiv in Erscheinung und rettet den Deutschen mehrfach den Sieg. Er erhält den Spitznamen "Libero" Neuer.

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Neuer mit dem Weltmeister-Pokal

Als Kapitän führte er die deutsche Mannschaft erstmals am 3. September 2014 bei der freundschaftlichen Neuauflage des WM-Finales gegen Argentinien (2:4) aufs Feld. Von da an trug Neuer regelmäßig die Binde und gehörte zum Kreis der Führungsspieler im DFB-Team. Auch der dritte Mittelfußbruch während der Saison 2017/18, der ihn für sechs Monate außer Gefecht gesetzt hatte, gefährdete diesen Status nicht. Neuer fuhr als Nummer eins zur WM 2018 und spielte. Sportlich war das Turnier zwar eine Enttäuschung, persönlich aber durchaus ein Erfolg.

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Neuer mit Torwarttrainer Andreas Köpke

Neuer denkt nicht ans Aufhören

Jetzt mit 35 Jahren ist Neuer nicht nur ein alter Hase, sondern hat auch sein Training umgestellt: "Er trainiert anders als früher, mehr Beweglichkeit und Explosivität", verrät Bundestorwarttrainer Andreas Köpke. Neuer selbst will noch ein paar Jahre dranhängen: "Ich habe eine Menge Spaß und nicht vor, meine Nationalmannschaftskarriere zu beenden", betont er: "Es macht mich stolz, dieses Trikot zu tragen." Die 150 Länderspiele von Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus wird er aber wohl nicht mehr erreichen.

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Manuel Neuer ist seit zwölf Jahren nicht aus der Nationalmannschaft wegzudenken. Im Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Lettland bestritt er sein 100. Länderspiel.