Erst WM-Gold, dann das bittere Saison-Aus: Für Parallel-Weltmeister Alexander Schmid ist der Winter nach einem folgenschweren Trainingssturz vorzeitig beendet. Der Allgäuer zog sich in Berchtesgaden einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und musste operiert werden, wie der Deutsche Skiverband am Mittwoch mitteilte.
Langer Ausfall: Schmid dürfte auch Saisonvorbereitung teilweise verpassen
Für Schmid bedeutet die Verletzung einen heftigen Einschnitt: "Die Operation verlief positiv und komplikationsfrei. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, ist ein Schneetraining in etwa sechs Monaten wieder möglich", sagte Mannschaftsarzt Manuel Köhne. Schmid dürfte damit auch Teile der Vorbereitung auf die kommende Saison verpassen.
Für den Oberstdorfer endet die Saison rund eineinhalb Wochen früher als geplant. Schmid verpasst nicht nur die Technik-Rennen an diesem Wochenende im slowenischen Kranjska Gora, sondern auch das Saisonfinale im Riesenslalom in Andorra. Nach fünf Weltcup-Fahrten unter die Top-Ten hatte sich der 28-Jährige in seiner Paradisziplin locker für die Endrunde der besten 25 qualifiziert und galt als Anwärter aufs Podest.
Schmid: Ausfall "extrem ärgerlich"
Doch statt der Jagd auf weitere Medaillen steht für den Alpinen jetzt Ruhe und Regeneration auf dem Programm. "Die Verletzung und der damit verbundene Ausfall ist gerade nach der erfolgreichen WM extrem ärgerlich. Aber jetzt gilt es, nach vorne zu schauen. Ich werde hart und konzentriert arbeiten, um schnellstmöglich wieder fit zu sein", sagte der Skirennfahrer.
Nach Schmids Ausfall wird beim Saisonfinale in Andorra (13. bis 19. März) voraussichtlich nur Slalomfahrer Linus Straßer die deutschen Technik-Herren vertreten.
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