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Kovac sieht Bayern schon bereit für Liverpool | BR24

© picture-alliance/dpa

Niko Kovac

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Kovac sieht Bayern schon bereit für Liverpool

Noch sind eineinhalb Wochen Zeit bis zum Champions-League-Hit gegen Liverpool. Doch das Duell ist schon allgegenwärtig. Das Weiterkommen im Pokal gibt einige positive Zeichen: Gnabry bekommt Lob. Die Defensiv-Aussetzer gelten als weitere Warnung.

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Trotz einer nötigen Verlängerung, trotz erneuter fehlerbedingter Gegentore ließ Niko Kovac keine Zweifel zu. Ob sein Team in der gegenwärtigen Verfassung in knapp zwei Wochen im Champions-League-Duell mit dem FC Liverpool dem Jürgen-Klopp-Team gewachsen sei, wurde der Trainer des FC Bayern nach 120 Pokal-Minuten in Berlin gefragt. Seine Antwort bestand aus einem Wort. Die Begründung für sein "Ja2 hatte der gebürtige Berliner schon zuvor geliefert: "Wir haben über weite Strecken dominiert."

In der Tat zeigten sich die Bayern im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Hertha BSC weitaus überlegener, als es das 3:2 (2:2, 1:1) n.V. ausdrückt. Doch die kurzen Aussetzer in der Defensive geben weiter zu Denken. "Wir müssen unsere Fehler einfach abstellen. Wir dürfen solche einfachen Tore nicht herschenken", erklärte dann auch Kovac. Besonders der Patzer von Mats Hummels, dem eine Kopfball-Rückgabe völlig verunglückte und der damit Herthas zwischenzeitlichen Ausgleich von Davie Selke zum 2:2 provozierte, schmerzte sehr. Kovac hakte es schnell ab: "Wir müssen nicht alles über Mats ausschütten", sagte der Coach: "Es ist nichts passiert. Man muss positiv nach vorne schauen."

"Ich habe das Mittelding gewählt. Das ist im Fußball meistens komplett falsch." Mats Hummels
© BR Sport

Bayern München hat mit viel Mühe das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Im Berliner Olympiastadion setzte sich die Mannschaft von Trainer Niko Kovac erst in der Verlängerung mit 3:2 (2:2, 1:1) bei Hertha BSC durch.

Gnabry hat das "richtig gut gemacht"

Schalke am Samstag (09.02.), Augsburg am 15. Februar und Liverpool am 19. Februar heißen die nächsten Aufgaben für die Bayern. Die Münchner können aus Berlin neben dem Viertelfinal-Einzug weitere positive Dinge mitnehmen. Serge Gnabry hat nach längerer Verletzungspause in seinem ersten Startelf-Spiel 2019 nicht nur durch den Tore-Doppelpack gleich nachgewiesen, dass er eine wichtige Option sein kann. "Wir haben ihn Schritt für Schritt aufgebaut. Er kann Druck von Außen entfachen. Er hat es richtig gut gemacht", lobte Kovac.

Hummels verabschiedete sich trotz seines Fehlers optimistisch aus Berlin. Sein Team blieb diesmal auch nach der Pause viel aggressiver und konzentrierter als noch bei der Niederlage zuvor in Leverkusen. "Mit dem Ball den Gegner dominieren, ist eine Sache, die uns in der Saison nicht immer gelungen ist. Diesmal war es besser", bemerkte der 30-Jährige, warnte aber zugleich: "Jeder weiß, dass es wenig bedeutet, wenn wir im nächsten Spiel schlecht sind." Das Pokal-Aus von Liga-Kontrahent Dortmund wollte er nicht kommentieren.