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Kovac muss liefern - "Mit Eiern" in die FC-Bayern-Schlüsselwoche | BR24

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Es ist eine wichtige Woche für den FC Bayern München und vor allem für Niko Kovac. Von den Bossen hat er zwar noch die volle Rückendeckung, aber trotzdem steht der Trainer unter Druck. Gegen AEK Athen erwarten alle einen überzeugenden Sieg.

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Kovac muss liefern - "Mit Eiern" in die FC-Bayern-Schlüsselwoche

Für diesen Gegner brauchen Niko Kovac und der FC Bayern eigentlich keinen Geistesblitz. AEK Athen kommt vor dem deutschen Clásico gegen Borussia Dortmund als idealer Aufbaugegner.

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Alles andere als ein Sieg seines FC Bayern in der Champions League am Mittwoch (21.00 Uhr/live in B5 aktuell) gegen das punktlose Team von AEK Athen würde den Münchner Trainer drei Tage vor dem Bundesligagipfel gegen Borussia Dortmund noch mehr in die Bredouille bringen.

"Wir müssen zusammenhalten. Das ist der springende Punkt", warb der 47-Jährige. Intern sei die Unterstützung "absolut" da, sagte Kovac, dem die Interna in der Öffentlichkeit nicht gefallen. "Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob das für ihn der richtig Weg ist. In der Geschichte gibt es genug Beispiele, ob das Troja war oder ob das Cäsar war", führte Kovac im Rückblick auf die Antike aus.

"Es ist wie in der Familie auch: Wenn sie zusammenhält, ist es leicht, wenn nicht, geht sie auseinander." Niko Kovac

Athen - der perfekte Aufbaugegner für den FC Bayern?

Im Idealfall winkt gegen einen perfekten Aufbaugegner auch ohne besonderen Geistesblitz sogar das vorzeitige Achtelfinal-Ticket. Doch in turbulenten Tagen, in denen selbst eine kleine Instagram-Stichelei gegen Kovac schon für großen Wirbel beim deutschen Fußball-Rekordmeister sorgt, würde das im Vorfeld des BVB-Gipfels kaum für Ruhe sorgen.

"Eine Qualität ist es auch, wenn es mal nicht läuft, dass man als Bayern-München-Spieler mit Selbstvertrauen und mit Eiern in das Spiel geht." Joshua Kimmich

Nach vier Heimspielen ohne Sieg soll endlich mal ein Torfest her. Doch die Bayern-Beine sind schwer in schwierigen Zeiten, wie sie der Klub zuletzt vor gut einem Jahr kurz vor der Trennung von Carlo Ancelotti erlebte. Kovac darf sich bei seiner schwierigen Mission nicht mehr viele Fehlschläge leisten. Noch schimpfen die Kovac-Vorgesetzten über "blödsinnigen Frage" zur Jobgefahr des früh von den Chefs hochgelobten Coaches. Weitere Enttäuschungen - speziell im Liga-Gipfel samt drohenden sieben Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze - könnten aber schnell ungeliebte Antworten bringen.

Es knirscht und knarrt an vielen Stellen beim FC Bayern

Kovac ist um seine Aufgabe auch nicht zu beneiden. Die nackten Zahlen klingen mit elf Siegen, drei Remis und zwei Niederlagen in 16 Pflichtspielen gar nicht schlecht. Aber es knirscht und knarrt an vielen Stellen. Das Spielkonzept ist nicht klar, die Rotation passt nicht mit den Befindlichkeiten im Kader zusammen, überzeugende Auftritte gab es zuletzt keine. Kovac verweist immer wieder auf die schlechte Chancenverwertungen, aber das alleine kann nicht die Erklärung für lahmende Bayern sein.

"Es wäre zu leicht, wenn man es alles erklären könnte." Niko Kovac