Demnächst gemeinsam für den FC Bayern? Konrad Laimer (l.) und Thomas Müller
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Demnächst gemeinsam für den FC Bayern? Konrad Laimer (l.) und Thomas Müller

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Konrad Laimer und der FC Bayern - der Stand der Dinge

Seit Monaten wird gemunkelt, dass Konrad Laimer in der kommenden Saison das Trikot des FC Bayern München überstreifen wird. Doch noch ist der Transfer des defensiven Mittelfeldspielers aus Leipzig nicht bestätigt. Wie ist der Stand in der Personalie?

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Genau so einen "Sechser" wollte Julian Nagelsmann. Und auch Hasan Salihamidzic war überzeugt davon, dass Konrad Laimer den FC Bayern auf der Abräumerposition im defensiven Mittelfeld verstärken könnte. Am vergangenen Sonntag nun, einen Tag nach dem Pokaltriumph von RB in Berlin, machte der österreichische Nationalspieler seinen Abschied aus Leipzig offiziell.

Alternative für Kimmich und Goretzka - Tuchel flirtet mit Rice

Wohin der 26-Jährige wechselt, der beim FC Red Bull Salzburg ausgebildet wurde, ist aber weiter nicht bestätigt. Dass er beim Rekordmeister den defensiveren Part auf der Doppelsechs übernehmen, also Joshua Kimmich und Leon Goretzka entlasten und einen neuen Konkurrenzkampf entfachen könnte, ist unbestritten. Allerdings ist die Ausgangsposition komplizierter geworden.

Denn seine großen Fürsprecher bei den Bayern sind nicht mehr da. Nagelsmann und Salihamidzic, der mit Laimer verhandelt haben soll, wurden beurlaubt. Und Thomas Tuchel? Der soll Berichten zufolge ein Auge auf den sündteuren Declan Rice von West Ham United geworfen haben – ebenfalls ein "Sechser".

Kryptische Abschiedsworte in Leipzig

Nach dem Pokalsieg kündigte Laimer zwar seinen Abschied aus Leipzig an, blieb im Interview bei "Servus TV“ aber merkwürdig kryptisch: "Fußball ist irgendwo auch ein Geschäft, wo es manchmal schnell geht, wo man das irgendwo als Spieler auch akzeptieren muss. Man muss sich überall durchsetzen. Und ich bin auch der Typ, der sich überall durchsetzen möchte, egal, wo oder bei wem es dann schlussendlich ist."

Gut möglich, dass er damit auch auf die Nagelsmann-Trennung anspielte – und dass er trotzdem an eine erfolgreiche Zeit als Münchner Sechser glaubt. Die Voraussetzungen dafür hätte er.

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