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Miroslav Klose

Miroslav Klose

Bildrechte: picture-alliance/dpa
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    Klose-Vorstellung in Altach sorgt für Rummel beim Dorfklub

    Miroslav Klose gibt seinen Einstieg als Fußball-Chefcoach in der österreichischen Provinz. Bei seiner Präsentation als Coach des SCR Altach sorgte der ehemalige Co-Trainer des FC Bayern für Rummel.

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    7.000 Einwohner zählt Altach, gesellschaftlicher Höhepunkt ist alle 14 Tage der Genussmarkt im Herzen der Gemeinde - und natürlich der SCR, der seit 2014 im österreichischen Oberhaus kickt. Genau dort erhält Miroslav Klose nun seine erste Chance als Trainer im Profifußball.

    "Hier soll etwas entstehen, und dazu will ich beitragen", sagte Klose, während sich vor ihm die Pressevertreter drängten. Die Erwartungen sind groß, schließlich heuert nicht jeden Tag ein Weltstar in der Provinz an. Bei der Präsentation des ehemaligen Co-Trainers des FC Bayern war der Vereinsraum überfüllt.

    "Arbeiten, wo andere Urlaub machen"

    Klose gab sich entschlossen, selbstbewusst und fokussiert. "Ich bin überzeugt, dass wir recht schnell nach vorne kommen werden", verkündete der ehemalige Bayern-Profi. Letzte Saison retteten sich die Vorarlberger gerade noch so vor dem Abstieg.

    Mit der Verkündung der Trainer-Personalie sorgte Altach am vergangenen Freitag für Euphorie - offenbar mit Kalkül. "Das ist eine Aufwertung für uns als Klub und Region", befand Längle. "Mit Miro wird der Klub sicher ein Stück größer werden."

    Klose selbst empfindet dies weniger als Bürde denn als Motivation - auch wenn er als Grund für sein Engagement in Altach so trocken wie simpel formulierte: "Wenn ich ehrlich bin: Ich darf jetzt da arbeiten, wo andere Urlaub machen." Dennoch ist ihm die Wirkung seines Namens für das Umfeld durchaus bewusst, was Klose freut. "Ich hatte bei den Gesprächen von Anfang an ein super Gefühl. Hier wollen die Leute, dass etwas entsteht", sagte der Weltmeister von 2014.

    "Von meinen Erwartungen runter kommen"

    Ob der Anspruch der früheren Weltstars als Fußballer und die Realität beim Fast-Absteiger der Vorsaison indes zusammen passen, muss sich zeigen. "Es ist zweifelsfrei sehr viel Euphorie entstanden. Wir werden trotzdem jetzt nicht mit Luftschlössern beginnen", sagte Altachs Geschäftsführer Christoph Längle.

    Und Klose schien sich bei aller Vorfreude selbst etwas bremsen zu müssen. "Ich muss wahrscheinlich von meinen Erwartungen runter kommen", sagte Klose, der seine Karriere als Spieler einst selbst recht provinziell in der Pfalz begann.

    "Die Fans sollen nach den Spielen nach Hause gehen und gesehen haben, dass der SCR Altach alles gegeben hat." Miroslav Klose

    "Co-Trainer wäre der bequemere Weg"

    Auch jetzt entschied er sich nach einem Jahr Auszeit auch aus gesundheitlichen Gründen nach seinem Job als Co-Trainer des jetzigen Bundestrainers Hansi Flick beim FC Bayern München ganz bewusst für den Gang nach Altach. Klose hätte auch weiter in Flicks Trainerteam bei der Nationalmannschaft arbeiten können. "Co-Trainer wäre der bequemere Weg, und den will ich nicht gehen", hatte Klose zuletzt aber bereits verkündet.

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