Iris Schmidbauer
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Klippenspringerin Schmidbauer kommt in WM-Form

Klippenspringerin Iris Schmidbauer aus Pähl am Ammersee schaffte es bei der "World Series" in Paris zum ersten Mal auf das Podest. Der dritte Platz gibt der 28-Jährigen Schwung für die Weltmeisterschaften im Juli in Japan.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Iris Schmidbauer aus dem oberbayerischen Pähl hat in diesem Sommer einiges an Programm zu absolvieren. Am vergangenen Wochenende durfte sie sich mit der Elite des internationalen Klippenspringens vor der Traumkulisse des Pariser Eifelturms messen. Auf dem zweiten der insgesamt sechs Stopps der "Red Bull Cliff Diving World Series" sprangen die Frauen aus 20 Metern und die Männer aus 27 Metern Höhe von zwei Sprungtürmen in die Seine.

Nachdem Schmidbauer, die zu den gesetzten Athletinnen der Tour gehört, auf dem ersten Stopp in Boston noch auf Platz sieben sprang, landete sie nun in Paris mit einer Ausbeute von 130 Punkten in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz. Der Punktestand ergibt sich dabei aus den Wertungen der fünf Kampfrichter sowie dem Schwierigkeitsgrad der Sprünge.

Nächstes Highlight: WM in Japan

Zusätzlich zu den World Series - die nächste Station ist am 2. Juli in Poligiano a Mare in Italien - findet dieses Jahr noch vom 14. bis 20. Juli die Weltmeisterschaft japanischen Fukuoka statt.

Zusammen mit Manuel Halbisch wird sie das Team des deutschen Schwimmverbands (DSV) bilden, das erstmals bei einer Weltmeisterschaft im "High Dive" bei den Männern und bei den Frauen vertreten sein wird. "Sowohl Iris Schmidbauer als auch Manuel Halbisch haben sich die Nominierung mit guten Ergebnissen beim Weltcup in Fort Lauderdale verdient", sagte Christoph Bohm, der als Bundestrainer Wasserspringen auch für das "High Diving" verantwortlich ist.

Schmidbauers Angriff auf die Weltspitze

Für Schmidbauer, die letztes Jahr bei der Schwimm-Europameisterschaft in Rom den Titel im Klippenspringen geholt hat, ist es Möglichkeit dieses Jahr bei der Weltspitze im "Cliff Diving" mitzumischen. Nachdem es für sie bei den bei weltweiten Wettkämpfen bisher noch nicht für einen Platz auf dem Treppchen gereicht hat, kann die Pfählerin, die mittlerweile in Dresden wohnt, in diesem Jahr mit den World Series und der Weltmeisterschaft doppelt angreifen.

Das würde sich dann auch doppelt bezahlt machen. Denn um von diesem Sport wirklich gut leben zu können ist man auf gute Platzierungen bei den großen Wettkämpfen angewiesen. "Ich komme gerade so über die Runden, aber nachdem ich mir im Januar eine Wohnung in Dresden eingerichtet habe, gleicht mein Konto einer Brachlandschaft", erzählte sie kürzlich der Süddeutschen Zeitung. Mal sehen wie es Ende des Jahres aussieht.

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