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Kein Präsident mehr in der Deutschen Fußball Liga | BR24

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Die deutschen Fußball-Profiklubs haben sich auf eine Strukturreform der Deutschen Fußball Liga (DFL) verständigt. In Zukunft soll es keinen Präsidenten mehr geben. Stattdessen bekommt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert erweiterte Kompetenzen.

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Kein Präsident mehr in der Deutschen Fußball Liga

Die deutschen Fußball-Profiklubs haben sich auf eine Strukturreform der Deutschen Fußball Liga (DFL) verständigt. In Zukunft soll es keinen Präsidenten mehr geben. Stattdessen bekommt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert erweiterte Kompetenzen.

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Die 36 Fußballklubs der 1. und 2. Bundesliga einigten sich bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Neu-Isenburg darauf, dass der ehrenamtliche Posten des Präsidenten abgeschafft wird. Stattdessen tritt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert künftig auch als Sprecher des siebenköpfigen Präsidiums auf. Der 50 Jahre alte Topmanager erhält damit weitere Kompetenzen. Die neue Struktur wird bei der Versammlung am 21. August in Berlin in Kraft treten.

Rauball-Rückzug leitet Neuordnung ein

DFL-Präsident Reinhard Rauball hatte im September des vergangenen Jahres seinen Rückzug nach zwölf Jahren an der Spitze angekündigt. Gleichzeitig hatte der 72-Jährige damit auch eine neue Ordnung mit dem Verzicht auf das Präsidentenamt angeregt.

"Die Versammlung war ein großer Erfolg. Alle wesentlich Beschlüsse wurden einstimmig getroffen. Die Bundesliga und die 2. Liga haben große Geschlossenheit demonstriert und gezeigt, dass sie die Zukunft gemeinsam angehen möchte", sagte Rauball, der den Veränderungsprozess aber noch nicht abgeschlossen sieht.

"Veränderungsfähigkeit ist erforderlich. Wenn sich die Zeiten ändern, muss man sich anpassen. Das ist der Weg, um den Herausforderungen angemessen zu begegnen", so Rauball weiter. Die DFL besteht aus einer zweigliedrigen Organisation mit GmbH und e.V. Der Schritt zu einer eingleisigen Organisation bedürfe noch einer größeren rechtlichen Prüfung, so Rauball.