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Eiskunstläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot

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    Neuer Paarlauf-Partner für Olympiasiegerin Savchenko in den USA

    Paarlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko verlässt ihren langjährigen Trainingsort Oberstdorf. Da es für sie in Deutschland keinen Partner gibt, wechselt die 37-Jährige jetzt zum US-Verband.

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    • BR24 Sport

    Die Paarlauf-Olympiasiegerin plant trotz erklärtem Karriereende ihre sportliche Laufbahn in den USA fortzusetzen. Dies teilte die 37-Jährige der Deutschen Eislauf-Union (DEU) mit und beantragte über den US-amerikanischen Verband die Startfreigabe. Diese wurde der gebürtigen Ukrainerin vom DEU-Präsidium erteilt. "Ich freue mich sehr über diese nächste Phase meiner Karriere und bin den Verbänden dankbar, dass sie diesen Schritt möglich gemacht haben“, sagte Savchenko. "Mit Überzeugung, Leidenschaft und Engagement glaube ich, dass es möglich ist, in jeder Phase unseres Lebens und unserer Karriere, Ziele zu setzen und zu erreichen. Ich freue mich auf eine spannende Zukunft in den USA.“

    Nymann neuer Partner auf dem Eis

    Neuer Partner von Savchenko ist der 16 Jahre jüngere US-Paarläufer TJ Nyman, WM-Fünfter 2018 bei den Junioren. Das neue Duo trainiert bereits in Monument, einem kleinen Leistungszentrum in der Nähe von Colorado Springs. Mit Nyman allerdings ist ein gemeinsamer Start bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking wegen der unterschiedlichen Staatsbürgerschaften ausgeschlossen. Das Paar könnte sich aber über die US-Meisterschaften für die Welttitelkämpfe Ende März 2022 im französischen Montpellier qualifizieren.

    Erfolgreichste deutsche Eiskunstläuferin

    Die Ausnahme-Paarläuferin gewann mit ihren Partnern Robin Szolkowy und Bruno Massot für die DEU insgesamt 23 internationale Medaillen und ist damit die erfolgreichste deutsche Eiskunstläuferin aller Zeiten.

    Für die DEU war die Ankündigung eine Überraschung: "Der Wechsel kam sehr überraschend für uns, nachdem Aljona Savchenko ihr Karriereende zusammen mit Bruno Massot vor wenigen Wochen offiziell verkündet hatte", kommentiert DEU-Sportdirektorin Claudia Pfeifer die Entscheidung. "Wir wollen Aljona Savchenko keine Steine in den Weg legen, nach allem, was sie für den deutschen Eiskunstlauf erreicht hat und wünschen ihr für das neue Kapitel alles Gute.“ Auch der Weg zurück in die DEU bleibt offen: "Sollte sich Aljona Savchenko irgendwann entscheiden, wieder zurück nach Deutschland zu kommen, stehen ihr unsere Türen jederzeit offen.“