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Judoka Theresa Stoll

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    Judo-WM in Budapest: Stoll holt Bronze

    Judoka Theresa Stoll vom TSV Großhadern hat bei der Weltmeisterschaft in Budapest Bronze gewonnen und dem Deutschen Judo-Bund (DJB) damit die erste Medaille bei den Titelkämpfen in Ungarns Hauptstadt beschert.

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    • BR24 Sport

    Theresa Stoll besiegte im Kampf um Platz drei in der Klasse bis 57 Kilogramm die entthronte Weltmeisterin Christa Deguchi aus Kanada in der Verlängerung durch Golden Score. Zuvor hatte Stoll am Dienstag im Viertelfinale gegen Deguchis Landsfrau Jessica Klimkait verloren, sich dann aber in der Hoffnungsrunde mit einem Sieg über Russin Anastasija Konkina die Medaillenchance erkämpft.

    Im Kampf um Gold und Silber stehen sich die Japanerin Momo Tamaoki und die Kanadierin Jessica Klimkait gegenüber.

    Erste WM-Medaille für Stoll

    Für die zweimalige Vize-Europameisterin war es das erste Edelmetall bei einer WM. 2018 in Baku war die Medizinstudentin Fünfte geworden. Zugleich unterstrich die 25-Jährige ihre Medaillen-Ambitionen für die bevorstehenden Olympischen Spiele in Tokio.

    Mit einmal Bronze hat das deutsche Team in Budapest schon sein Minimalziel erfüllt und das Ergebnis der WM 2019 in Tokio egalisiert.

    Nach den Weltmeisterschaften wird der Deutsche Judo-Bund dem Deutschen Olympischen Sportbund bis zum 15. Juni die endgültigen Nominierungen für die Sommerspiele in Tokio vorschlagen. Stoll dürfte nach diesem Erfolg gesetzt sein. Bis es in den Flieger nach Tokio geht, wird die Münchnerin noch zwei Trainingslager absolvieren und an den Feinheiten arbeiten. Auch wenn in Japan das Stadion nicht mit jubelnden Zuschauern gefüllt sein wird, kann die Judoka die Anreise kaum erwarten: "Ich freue mich total. Das ist der Moment, für den ich schon mein ganzes Sportlerleben trainiere."