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Jede Menge Sorgen für FC-Bayern-Trainer Flick vor Top-Spiel | BR24

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Bayern-Trainer Hansi Flick äußert sich zu den personellen Problemen beim Rekordmeister vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt.

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Jede Menge Sorgen für FC-Bayern-Trainer Flick vor Top-Spiel

Erster gegen Dritter: Wenn Eintracht Frankfurt den FC Bayern am Samstag empfängt, ist es das Topspiel der Bundesliga. Doch vor dem Liga-Gipfel spielte erneut die Politik eine wichtige Rolle bei der Pressekonferenz mit Hansi Flick.

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Erneut stand weniger das Sportliche als vielmehr das Politische im Mittelpunkt der Pressekonferenz mit Trainer Hansi Flick. Der 55-Jährige geht wegen eines Beitrags in den Sozialen Medien gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Johannes Huber vor. "Ich möchte mit dieser Partei nicht in Verbindung gebracht werden. Das sind nicht meine Überzeugungen, nicht meine Werte, die diese Partei vertritt. Deshalb ist es klar, dass ich mit allen Möglichkeiten dagegen vorgehe", sagte Flick.

Der Politiker der rechtspopulistischen Partei hatte ein Bild von Flick mit der Überschrift "Bayern-Trainer Flick kontert Lauterbach" versehen und den Coach mit dem Satz zitiert: "Man kann die sogenannten Experten langsam nicht mehr hören." Besagte Aussage fiel am vergangenen Sonntag, als Flick die Corona-Politik kritisierte und den SPD-Gesundheitsexperten angriff.

"Gutes Gespräch mit Lauterbach"

Flick sieht sich jedoch sinnentstellt zitiert und hat nach einem Bericht der Münchner tz per einstweiliger Verfügung eine Unterlassung gegen Huber erwirkt. Dieser hat seinen Post inzwischen gelöscht. Mit Lauterbach hat sich Flick inzwischen ausgesprochen. "Es war ein sehr gutes, ein sehr interessantes Gespräch", sagte Flick: "Ich habe mich sehr wohl gefühlt und denke auch, dass es eine sehr gute Atmosphäre war. Jeder konnte etwas mitnehmen."

Ohne Sieben nach Frankfurt

Im schwierigen Auswärtsspiel gegen die formstarke Frankfurter Eintracht muss Trainer Hansi Flick gleich auf sieben Spieler verzichten. Nach einem Muskelsehnenriss fällt Colentin Tolisso länger aus. Thomas Müller und Benjamin Pavard fehlen nach ihren positiven Corona-Tests. Serge Gnabry, Douglas Costa, Alexander Nübel und Tanguy Nianzou fallen verletzt weiter aus.

"Werden täglich getestet"

Flick betonte noch einmal, dass der Verein sich an das Hygienekonzept halte: "Wir wurden seit dem positiven Test von Thomas Müller täglich getestet, teilweise mit Schnelltests. Aktuell wird vermehrt getestet. Unser Hygiene-Konzept ist gut und wir versuchen, noch gewissenhafter darauf zu schauen: Maske tragen und Abstände einhalten." Mehr sagte der 55-Jährige zu den aktuellen Corona-Fällen beim Rekordmeister nicht.

Gruppen-Quarantäne nicht ausgeschlossen

Sportschau.de zitiert derweil das Münchner Gesundheitsreferat wie folgt: "Ein Gesundheitsamt hat grundsätzlich das Recht, einen Betrieb oder Verein unter Quarantäne zu stellen, die jeweils notwendigen Maßnahmen werden in Abhängigkeit zu dem Ergebnis der Ermittlungen beschlossen und durchgeführt". Und weiter: "Im vorliegenden Fall dauern die Ermittlungen an." Diese Kuh ist also noch nicht ganz vom Eis.

"Wir haben enorme Qualität"

Doch zurück zum Sportlichen: Frankfurt hat im Jahr 2021 bislang die meisten Punkte geholt. Davon lässt sich der Coach aber nicht beeindrucken. "Wir haben eine enorme Qualität," betonte er. Immerhin kann Flick wieder auf Jerome Boateng, Leon Goretzka und Javi Martinez zählen. Das Trio werde in Frankfurt wieder zum Kader gehören, meinte der 55-Jährige.

Heute im Stadion berichtet am Samstag ab 15.30 Uhr in Liveeinblendungen. Danach geht HiS ab 18 Uhr auf Clubhouse in die Verlängerung. Dann heißt's "Heute im Stadion - Ausgedribbelt"!