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Jahn Regensburg will sich in der 2. Liga etablieren | BR24

© Picture alliance/dpa

Jahn Regensburg-Trainer Mersad Selimbegovic

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    Jahn Regensburg will sich in der 2. Liga etablieren

    Der SSV Jahn Regensburg präsentiert sich zuletzt grundsolide und nahezu sorgenfrei. Damit ist der Jahn auf einem guten Weg zum angestrebten Ziel, sich in der 2. Liga zu etablieren.

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    So lief die Hinrunde

    Auch im dritten Zweitligajahr hatte Regensburg als Ziel den Klassenerhalt ausgegeben. Von Abstiegssorgen blieb die Mannschaft trotz einem großen Umbruch verschont. Ganze 13 Spieler hatten den Verein vor Saisonbeginn verlassen, nur sieben Spieler wurden neu verpflichtet. Trotz einem knappen Kader von gerade einmal 21 Spielern präsentierte sich das Team in der Hinrunde grundsolide. Bis auf zwei minimale Durchhänger von jeweils zwei Niederlagen in Folge standen die Oberpfälzer stets im oberen Mittelfeld der 2. Liga.

    Nur die großen Ausrufezeichen fehlten: Sie kämpften zwar aufopferungsvoll gegen die "Großen", so richtig ärgern konnten sie aber weder den Hamburger SV (2:2) noch den VfB Stuttgart (2:3). Und auch gegen die bayerische Konkurrenz gelang kein besonderer Coup. 0:1 unterlag man in Fürth, beim 1. FC Nürnberg gelang ein 1:1. Mit sieben Siegen, fünf Unentschieden und sechs Niederlagen steht Regensburg auf Rang sieben der Tabelle, sechs Punkte entfernt von einem Aufstiegsplatz und neun Zähler vom ersten Abstiegsplatz. Sorgen machte einzig und allein die Heimspiel-Arena, die ihren Namenssponsor verloren hat. Ein neuer Patron wird weiterhin gesucht, als Übergangslösung heißt das Stadion "Arena Regensburg".

    Wer kommt, wer geht

    Bereits seit November steht fest, dass Kapitän Marco Grüttner nur noch in dieser Saison als Regensburgs Mannschaftsführer auflaufen wird. Danach will er aus familiären Gründen in seine schwäbische Heimat zurückkehren. Mit dem Innenverteidiger Sebastian Nachreiner hingegen hat der nach Oliver Hein dienstälteste aktive Profi des Vereins nochmals zwei weitere Jahre dran gehängt. Der Angreifer Charalambos Makridis wechselte von Borussia Mönchengladbach zum SSV und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30.6.2023. Nur bis zum Saisonende ausgeliehen ist der Stürmer Aaron Seydel vom Bundesligisten Mainz 05. Der Ersatztorhüter André Weis wechselte zum Drittligisten Viktoria Köln.

    Der Erfolgsmanager Christian Keller bleibt Geschäftsführer. Bei ihm wurde über die Laufzeit noch Stillschweigen vereinbart. Der in Regensburg geborene 27-jährige Co-Trainer Jonas Maier hat sich hingegen langfristig an den Verein gebunden und für weitere drei Jahre verlängert. Vielleicht kann er es ja irgendwann einmal seinem Chef nachmachen.

    Der Trainer

    Mersad Selimbegović war nach dem Abgang von Achim Beierlorzer nach Köln vom Co- zum Cheftrainer befördert worden. Der 37-Jährige ist seit 2006 beim SSV. 99 Mal hatte er selbst im Profiteam der Oberpfälzer gespielt, bevor er unter anderem die U19- und U21-Junioren des Vereins trainiert hatte.

    Erwartungen an die Rückrunde

    Zum Beginn seiner Amtszeit hatte Selimbegović noch "weiterhin viel harte Arbeit erwartet", um "den Jahn gemeinsam weiterhin in der 2. Bundesliga" zu etablieren. Inzwischen klingt das wesentlich gelassener: Man wolle einfach "am Ende schauen, was rauskommt". Wie bereits in den Vorjahren hat der SSV Jahn als einziger Zweitligist neben Hannover 96, dem ersten Gegner der Jahnelf im Jahr 2020, auf ein Trainingslager im Süden verzichtet und bereitete sich stattdessen am heimischen Kaulbachweg auf die Restrückrunde vor. Dann will Regensburg weiterhin "alles investieren und mutig sein".