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Inzell soll Zentrum des Eisschnelllauf-Sports werden | BR24

© pa/dpa/UWL

Blick in die Max-Aicher-Arena in Inzell.

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    Inzell soll Zentrum des Eisschnelllauf-Sports werden

    Geht es nach dem Willen der kommissarischen Präsidenten der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft könnte Inzell das Zentrum für deutschen Eisschnelllauf werden. Für internationale Wettbewerbe solle künftig Inzell ins Rennen geschickt werden.

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    Inzell soll das Zentrum des deutschen Eisschnelllauf-Sports werden. Das will der kommissarische Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), Matthias Große, umsetzen. Große sagte dem BR, er plane, dass die Gemeinde mit der Max-Aicher-Arena eine ähnliche Beachtung finde, wie die Eissport-Arena in Heerenveen in den Niederlanden. Für große internationale Wettbewerbe, wie Weltmeisterschaften, Weltcups und andere internationale Events, solle künftig Inzell ins Rennen geschickt werden.

    Gemeinderat Inzell stimmt für Pläne

    Seine Pläne stellte Große kürzlich dem Gemeinderat in Inzell vor. Die Vorschläge wurden mit einer Gegenstimme angenommen. Der zweite Bürgermeister von Inzell, Michael Lorenz, sagte dem BR, die Gemeinde stehe den Plänen der DESG sehr positiv gegenüber. Es sei ein gutes Signal für den Standort. Man erhoffe sich dadurch Planungssicherheit über mehrere Jahre, auch bezüglich der Herstellung des Sommereises.

    DESG: "Inzell hat beste Halle und schnellstes Eis"

    Dem kommissarischen DESG-Präsident zufolge gibt es keine vergleichbare Arena in Europa. "Inzell hat die beste Halle und das schnellste Eis Europas", sagte Matthias Große dem BR. Es sei wichtig, dass Sportler unter den besten Bedingungen an den Start gehen könnten. Außerdem biete die Gemeinde Inzell gute Rahmenbedingungen. Das liege vor allem an der kooperativen Sportpolitik der Gemeindevertreter. Das Vorhaben des kommissarischen Verbandspräsidenten ist Teil seines Konzepts für seine Kandidatur zur permanenten Leitung des Sportverbands. Die Wahl ist für den 19. September 2020 angesetzt.

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