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Insektenfood - eklig oder nahrhafte Delikatesse? | BR24

© BR/Otto

Gewöhnungsbedürftiger Snack: Geröstete Grillen mit Zimt und Zucker

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    Insektenfood - eklig oder nahrhafte Delikatesse?

    In Südostasien und Südamerika gelten sie als Delikatesse. Hierzulande hat sich Insektenfood noch nicht durchgesetzt. Warum eigentlich? Wir klären über die nahrhafte Alternative auf.

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    Mehr Sport machen, abnehmen, gesünder essen – natürlich kennen Sie auch all die guten Vorsätze fürs neue Jahr. Vorsätze, die meist nicht lange halten. Wie wäre es denn, wenn Sie Weihnachten schon mal damit anfangen? Schenken Sie Ihren Verwandten und Freunden doch mal einen Insekten-Snack oder noch besser: Servieren Sie an Heiligabend zum Beispiel mal Nudeln mit Tomaten-Pesto und Buffalo-Wurm. Schmeckt nicht? Wissen Sie doch gar nicht, weil Sie es bestimmt noch nicht probiert haben. Ist eben eine reine Kopfsache. In Südostasien und Südamerika ist Insektenfood gang und gäbe, bei uns aber gilt es noch immer als exotisch.

    Was Insektenfood so interessant macht

    • Insekten sind sehr nahrhaft, sie enthalten viel Protein, große Mengen an ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und wichtigen Mineralstoffen.
    • Insekten brauchen viel weniger Ressourcen wie z.B. Wasser, Futtermittel und Platz. Außerdem bilden sie weniger Treibhausgase. Ihre Produktion ist also wesentlich nachhaltiger als die Produktion von Fleisch.
    • Insekten sind in vielen Teilen der Welt eine Delikatesse.
    • Die Vielfalt ist enorm, es gibt etwa 2.000 essbare Insektenarten, darunter Heuschrecken, Grillen und Mehlwürmer.
    • Insekten haben meist einen knackigen und nussigen Geschmack. Wer sie nicht sehen will, kann sie zum Beispiel zu Mehl oder in bestimmten Speisen verarbeiten.
    • Insekten werden in Europa nicht wild gefangen, sondern gezüchtet. Wer hier Insekten isst, trägt also nicht zum Insektensterben bei.