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Jubel beim FC Ingolstadt

Dario Lezcano traf in der 72. Minute vom Punkt und entschied damit die Partie. In den Schlussminuten sah erst Mario Maloca (grobes Foul, 84.) und dann Paul Seguin (90., Tritt an den Kopf) jeweils Rot bei Fürth. Ingolstadt gibt damit den letzten Tabellenplatz an Duisburg ab und hat einen ersten Befreiungsschlag nach der Winterpause geschafft. Es war der überhaupt erst zweite Sieg der Saison.

Für Fürth dagegen setzt sich der Negativtrend aus der Adventszeit auch im neuen Jahr fort: Die Franken sind nun schon seit fünf Spielen sieg- und torlos (ein Punkt) und büßen allmählich ihren Vorsprung auf den Relegationsrang ein. Noch sind sie allerdings Elfter.

Keller baut Team um

Jens Keller baute sein Team kräftig um. Nur vier Spieler standen im Vergleich zum letzten Spiel 2018 in der Startelf: Paulo Otavio, Almog Cohen, Dario Lezcano und Sonny Kittel. Ganz neu formiert war unter anderem die Innenverteidigung mit Mergim Mavraj, der den Elfmeter herausholte, und Björn Paulsen, dazu im Tor Neuzugang Philipp Tschauner. Die Wechsel machten sich bezahlt.

Leichte Vorteile für Ingolstadt

Die Gäste waren vor 7.725 Zuschauern insgesamt engagierter und spielbestimmend. Fürth fand erst Mitte des ersten Durchgangs besser ins Spiel, kam allerdings ebenso wie der FCI zu wenig nennenswerten Torchancen. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften bis in die zweite Halbzeit hinein im Mittelfeld, der berechtigte Elfmeter brachte schließlich die Entscheidung.

SpVgg Greuther Fürth - FC Ingolstadt 0:1 (0:0)

Fürth: Sascha Burchert - Sauer (78. Steininger), Caligiuri, Maloca, Maximilian Wittek - Gugganig, Seguin - Ernst, Redondo - Atanga (59. Reese), Keita-Ruel. - Trainer: Buric

Ingolstadt: Tschauner - Paulsen, Schröck, Mavraj, Otavio - Krauße (90.+3 Gimber) - Cohen, Träsch (72. Kerschbaumer) - Pledl, Kittel - Lezcano (83. Kutschke). - Trainer: Keller

Tor: 0:1 Lezcano (72., Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Keita-Ruel (2), Redondo (2), Caligiuri (2), Ernst (4) - Träsch, Cohen (3), Kutschke (4)

Rote Karten: Maloca wegen groben Foulspiels (83.), Seguin wegen groben Foulspiels (90.+1)

Schiedsrichter: Pascal Müller (Löchgau)

Zuschauer: 7.725