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Indoor Skydiving – freier Fall im Luft-Tunnel | BR24

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Hier treffen sportliche Luftakrobatik und künstlerische Formationen aufeinander: Bei der Deutschen Meisterschaft im Indoor Skydiving in Taufkirchen bei München sorgt eine junge Trendsportart für reichlich Adrenalin - auch bei den Zuschauern.

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Indoor Skydiving – freier Fall im Luft-Tunnel

Hier treffen sportliche Luftakrobatik und künstlerische Formationen aufeinander: Bei der Deutschen Meisterschaft im Indoor Skydiving in Taufkirchen bei München sorgt eine junge Trendsportart für reichlich Adrenalin - auch bei den Zuschauern.

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Roland Carl fällt gern aus allen Wolken: Der 23-jährige Münchner ist Fallschirmspringer. Den Adrenalinkick und das Gefühl der Freiheit bekommt er aber nicht nur in 4.000 Metern Höhe, sondern auch 15 Meter über dem Boden: im Windtunnel einer Indoor-Fluganalge in Taufkirchen bei München. Gemeinsam mit seinem zehn Jahre älteren Teamkollegen Karl Gerster fliegt Roland in der Disziplin "Dynamic-2-Way", einer von vier Wettkampfarten der jungen Sportart Indoor Skydiving.

Freiheit hinter Glas

Indoor Skydiving kann als Einzelsport undim Team betrieben werden. Besonders spannend wird es, wenn bis zu vier Sportler gleichzeitig im Windtunnel fliegen: Dieser hat einen Durchmesser von 4,5 Metern. "Man bekommt ein sofortiges Feedback, wie sich das Flugmanöver auswirkt", erklärt Karl Gerster: "Ein paar blaue Flecken gehören hin und wieder dazu.“"

Je nach Flugerfahrung lässt sich der von unten kommende Luftstrom des Windtunnels individuell anpassen. In der Regel beträgt die Windgeschwindigkeit 180 Stundenkilomter, kann aber auf bis zu 285 Stundenkilomter erhöht werden. So dürfen auch die Kleinsten abheben: Schon mit vier Jahren können Kinder das Fliegen lernen. Vielleicht steht dann sogar Roland Carl an ihrer Seite: Er arbeitet neben seinem Studium als Instruktor im Windtunnel.