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Hoffnung auf Medaillen bei der Biathlon-WM | BR24

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Zwei Wochen haben sich die deutschen Biathleten auf die Weltmeisterschaft in Antholz vorbereitet. Dort wollen sie so jubeln, wie zuletzt beim Sieg auf der Pokljuka. Die sieben WM-Medaillen des Vorjahres zu wiederholen, wird allerdings schwer.

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Hoffnung auf Medaillen bei der Biathlon-WM

Zwei Wochen haben sich die deutschen Biathleten auf die WM in Antholz vorbereitet. Dort wollen sie wieder jubeln, wie zuletzt beim Sieg von Denise Herrmann auf der Pokljuka. Die sieben WM-Medaillen des Vorjahres zu wiederholen, wird aber schwer.

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Die Titelkämpfe vom 13. bis zum 23. Februar in Südtirol sind die ersten Weltmeisterschaften nach dem Rücktritt von Laura Dahlmeier. Dementsprechend sind die Erwartungen etwas niedriger als zuvor. Deutschland verfügt nicht mehr über Seriensieger. Aber Benedikt Doll von der SZ Breitnau hat in diesem Winter gewonnen, wie auch Denise Herrmann vom WSV Erzgebirge Oberwiesenthal. Ein bisschen was könnte also doch gehen.

Staffel-Medaille eingeplant, Respekt vor den Einzelrennen

Doll hat klare Ziele: "Also eine Staffel-Medaille wollen wir schon." Aber auch einen Einzelsieg fände er "schön". Im französischen Le Grand-Bornand hatte er für den ersten deutschen Platz eins der Saison gesorgt. Mit etwas Respekt geht er die Aufgabe in Antholz trotzdem an: "Schade wäre es natürlich, wenn man gute Rennen macht und dann Vierter, Fünfter oder Sechster wird". Die "Blechplätze" sollen es also nicht werden.

Pokljuka-Siegerin Herrmann will "eine Schippe drauflegen"

Herrmann weiß, dass sie trotz ihrer guten Vorleistungen "noch eine Schippe drauflegen muss, wenn man dort um Medaillen mitkämpfen will". Für die Titelverteidigerin im Verfolgungsrennen besteht "der Ansporn, an die Ergebnisse anzuknüpfen", die sie schon geschafft hat.

Jubiläums-WM für Peiffer

Für Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld) ist es bereits die zehnte Weltmeisterschaft. In Antholz tritt er im Einzelrennen als Titelverteidiger an. Der Austragungsort kommt ihm sehr gelegen: "Ich mag die Strecken gerne und habe dort schon relativ viele gute Ergebnisse gehabt und stand häufiger mal auf dem Podest", erklärt der Niedersachse. Deswegen fährt er dort wirklich "gern hin".

Kühn, Nawrath, Hinz und Preuß vertreten Bayern

Der deutsche Kader umfasst insgesamt elf Teilnehmer. Bei den Herren sind auch die bayerischen Läufer Johannes Kühn vom WSV Reit im Winkl und Philipp Nawrath vom SK Nesselwang nominiert. Außerdem starten Philipp Horn und Erik Lesser vom SV Eintracht Frankenhain. Aus dem Freistaat gehen die Biathletinnen Vanessa Hinz vom SC Schliersee und Franziska Preuß vom SC Haag in die Loipe. Ebenfalls dabei ist die Schwarzwälderin Janina Hettich sowie Karolin Horchler vom WSV Clausthal-Zellerfeld.