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Uli Hoeneß bei der Präsentation des Siegerentwurfs
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Uli Hoeneß bei der Präsentation des Siegerentwurfs

Bis zu 11.500 Zuschauer werden in der neuen Spielstätte Platz finden, deren Aussehen in München vorgestellt wurde. "Ich bin schon sehr stolz, dass wir hier für die Stadt München nach der Allianz Arena ein zweites Leuchtturmprojekt realisieren konnten", sagte Hoeneß.

Präsentation des Siegerentwurfs

Den Zuschlag für den Bau der "multifunktionalen Sportarena" bekam ein dänisches Architekturbüro, das die Entscheider mit dem Entwurf überzeugte. Die Halle mit dem begrünten Dach soll so gebaut werden, dass sie auch optisch in die traditionsträchtige Umgebung des Münchner Olympiaparks mit ihren Hügeln passt. Der österreichische Getränkekonzern Red Bull baut und finanziert die Halle.

Hoeneß: "Wahnsinnsprojekt"

Die deutschen Meister im Basketball und Eishockey erhoffen sich durch die neue Halle weiteren Anschub für ihre erfolgreichen Vereine. "Ich habe immer gewusst, wenn man Basketball hier weiterentwickeln will, muss man eine andere Spielstätte haben", sagte Hoeneß, der von einem "Wahnsinnsprojekt" sprach. Der Bayern-Präsident hofft darauf, dass die Halle für einen Boom sorgt. Er erinnerte an das 2005 eröffnete Fußballstadion Allianz Arena, das seitdem fast immer ausverkauft ist. "Diesen Effekt sehe ich auch mit dieser Halle", sagte Hoeneß. Einen Zuschauerschnitt von 8.000 bis 10.000 halte er für möglich.

Stadt München will Halle auch anmieten

Die beiden zukünftigen Hauptnutzer FC Bayern München Basketball und EHC Red Bull München können bei voller Nutzungsauslastung jährlich jeweils bis zu 40 Partien in der Halle austragen. "Zusätzlich dürfen bestenfalls 20 weitere Sportevents sowie 20 sportnahe Veranstaltungen durchgeführt werden", hieß es. Die Stadt München will die Halle für etwa 8.000 Stunden pro Saison anmieten und für den Breitensport, Schulen und Vereine nutzen. Neben der Sportarena entstehen drei weitere überdachte Eissportflächen.

"Es ist für die Stadt eine wunderbare Situation", sagte Bürgermeisterin Christine Strobl (SPD). Sie freut sich auf die "technisch modernste Halle". Die Stadt ist mit einem Grundstück in Erbpacht an dem Projekt beteiligt. Gesamtkosten des Projekts wurden bei der Präsentation im Olympiapark nicht genannt.

Der Softwarekonzern SAP wird Namensgeber. Wie die Halle, die an der Stelle des ehemaligen Olympia-Radstadions gebaut wird, benannt wird, soll in einem jetzt gestarteten Wettbewerb herausgefunden werden.