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Hoeneß: Es gab "Strömungen" im Bayern-Team gegen Kovac | BR24

© picture-alliance/dpa

Uli Hoeneß

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Hoeneß: Es gab "Strömungen" im Bayern-Team gegen Kovac

Der FC Bayern machte Uli Hoeneß mit dem 4:0 gegen Dortmund ein "traumhaftes" Abschiedsgeschenk. Der Noch-Präsident hörte mit dem Schwärmen gar nicht mehr auf - und verriet auch noch Details der Kovac-Trennung.

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Der in der kommenden Woche aus dem Amt scheidende Präsident verriet im ZDF, dass der Verein bei Chefcoach Niko Kovac nach dem 1:5 bei Eintracht Frankfurt vor einer Woche zum Handeln gezwungen war. Kovac hatte den Rückhalt im Team verloren. "Es hat sicherlich Strömungen innerhalb der Mannschaft gegeben, die den Trainer weg haben wollten. Deswegen hat die Führung entsprechend reagiert", sagte Hoeneß.

Bei der Nachfolgeregelung für Kovac gebe es "überhaupt keine Entscheidung", erklärte der 67-Jährige. "Bei den Gesprächen, die anstehen in den nächsten Wochen, wird sicherlich auch zunächst mal über Hansi Flick gesprochen." Für ihn das vorläufige Festhalten an Flick nach dem erfolgreichen Start mit dem Interimstrainer auch alternativlos. Grundsätzlich müsse der Verein aber "an einer langfristigen Lösung interessiert sein", sagte Hoeneß. Bis diese gefunden sei, "ist Hansi Flick keine schlechte Lösung".

"Eines ist doch klar: Nach so einer überragenden Woche mit zwei überzeugenden Siegen kann man doch nicht sagen, den Hansi Flick schicken wir jetzt erstmal wieder weg und holen irgendeinen, der vielleicht nur ein paar Monate arbeiten kann." Uli Hoeneß im ZDF
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Hansi Flick bleibt nach dem überzeugenden Erfolg über Borussia Dortmund erstmal weiter Trainer des FC Bayern München. Der nimmt die Entscheidung gelassen und weist auf seinen Arbeitsvertrag als Assistenztrainer hin.

Nach 4:0 gegen BVB: "So habe ich mir meinen Abschied vorgestellt"

Auch Hoeneß vertraut also Flick. Nach der 4:0-Gala gegen Borussia Dortmund auch verständlich. "Die Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Sekunde überragend Fußball gespielt. So habe ich mir etwa meinen Abschied als Präsident vorgestellt. Die Mannschaft hat mir ein Geschenk gemacht, wie man es besser nicht haben kann", frohlockte Hoeneß. Die Treffer von Rekordtorjäger Robert Lewandowski (17./76.), Serge Gnabry (47.) und Pechvogel Mats Hummels (80., Eigentor) rissen Hoeneß aus dem Sitz. Schon beim Führungstor habe er ihn "fast die Treppe runtergestoßen", berichtete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

"Uli war happy, wir alle waren happy!" Karl-Heinz Rummenigge