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Biathletin Denise Herrmann in Ruhpolding.

Bildrechte: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe
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Herrmann: "Will wissen, dass ich alles dafür getan habe"

Kurz vor den Olympischen Spielen ist Corona im deutschen Biathlon-Team das alles beherrschende Thema. Denise Herrmann erzählt in Blickpunkt Sport von ihren Zielen, ihrer Vorbereitung und der Angst, doch nicht mitfahren zu können.

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In weniger als drei Wochen beginnen die Olympischen Spiele in Peking - und im deutschen Biathlon-Team geht die Angst vor dem Corona-Virus um. Denn mit Johannes Kühn und Franziska Preuß haben sich kürzlich gleich zwei Leistungsträger mit dem Corona-Virus infiziert. Im Blickpunkt-Sport-Interview mit Julia Scharf sagt Denise Herrmann, dass sie aktuell besonders vorsichtig sei, wenn es um das Virus geht.

"Wenn ich in den Spiegel schaue, möchte ich wissen, dass ich alles dafür getan habe", sagte sie im Hinblick auf die Teilnahme an den Winterspielen. "Aktuell habe ich nur eine Kontaktperson. Es ist natürlich speziell, wenn man sich gefühlt auf 50 Metern Abstand mit der eigenen Schwester unterhalten muss. Aber das Opfer bringe ich gerne."

Herrmann: "Hoffen, dass die Scheiben fallen."

Herrmann hatte in Ruhpolding auf das Verfolgungsrennen verzichtet, um sich ganz auf die Vorbereitung auf Peking zu konzentrieren. Besonders im Fokus: Schießtraining. Denn da läuft es bei der Biathletin in dieser Saison bislang nicht optimal. "Ich weiß in mir drinnen, dass ich das kann", sagte Herrmann und fügte an: "Man muss Ruhe bewahren, solche Erfolgserlebnisse wie mit der Staffel noch einmal wirken lassen und gezielt Details stabilisieren. Bei Olympia kann sowieso alles passieren."

Im Hinblick auf eine Medaille hat sie ihre Hoffnung nicht aufgegeben. "Ich weiß, dass andere die Topfavoriten sind. Aber wir sind heiß, da müssen wir ein bisschen im Schatten lauern. Ich bin optimistisch, dass ich das Schießen in den Griff kriege, werde mein Bestes geben und hoffen, dass die Scheiben fallen."

Biathlon Bundestrainer Mark Kirchner

Bildrechte: dpa-Bildfunk/Hendrik Schmidt
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