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Die FC Bayern-Frauen haben am Sonntag die Chance ins Finale der Champions League einzuziehen. Nach dem 2:1-Hinspielerfolg wollen die Münchnerinnen auch in London überzeugen.

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Champions League: Bayern-Frauen heiß auf Finaleinzug

Die FC Bayern-Frauen haben am Sonntag die Chance ins Finale der Champions League einzuziehen. Nach dem 2:1-Hinspielerfolg wollen die Münchnerinnen auch in London überzeugen. "Wir sind alle sehr heiß drauf, ins Finale zu kommen," sagt Laura Benkarth.

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  • BR24 Sport
  • Margot Lamparter

Die Münchnerinnen können am Sonntag (13.30 Uhr) mit dem Sieg im Rücken selbstbewusst beim FC Chelsea auflaufen. "Wir werden sicherlich nicht auf 0:0 spielen", hatte Trainer Jens Scheuer schon nach dem Erfolg im Hinspiel als Zielrichtung angekündigt. "Wir werden angreifen und unser Glück in der Offensive suchen.“

Ein Unentschieden beim englischen Meister würde zum Einzug ins Endspiel am 16. Mai in Schweden reichen. Allerdings weiß auch Scheuer, "dass das eine ganz schwere Aufgabe wird in London". Aber, betont der 42-Jährige: "Wir haben es selbst in der Hand."

"Wir sind immer für ein Tor gut, auch für zwei“ Jens Scheuer
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FC-Bayern-Torhüterin Laura Benkarth: "Wir sind alle sehr heiß drauf ins Finale zu kommen."

Die Mannschaft will den nächsten Schrittt machen

"Wir müssen wieder an unsere Grenzen gehen", forderte deshalb Abwehrchefin Marina Hegering. Bei Torhüterin Laura Benkarth, die eine "wahnsinnige Vorfreude" auf die Partie verspürt, schwingt das bayerische "Mia san mia"-Gefühl und reichlich "Selbstvertrauen" mit. Die 28-Jährige ist überzeugt: "Wir haben die Qualität, das Spiel zu gewinnen."

Sie gibt aber zu Bedenken, dass Chelsea auch ein 1:0 reichen würde und rechnet nicht damit, dass der Gegner volles Risiko geht. Schließlich hätten die Gastgeberinnen ja 90 Minuten Zeit. "Deshalb ist unser Ziel, selber erfolgreich zu sein." Es sei nur noch ein Schritt zu gehen. "Der wird nicht leicht, aber es ist realistisch," glaubt Benkarth.

Auch Finalgegner entscheidet sich am Sonntag

München wäre bei den Frauen der fünfte deutsche Europacup-Finalist nach dem 1. FFC Frankfurt (heute Eintracht Frankfurt), Turbine Potsdam, dem FCR Duisburg (heute MSV Duisburg) sowie dem VfL Wolfsburg. Der bislang letzte deutsche Triumph durch die Frankfurterinnen liegt nun bereits sechs Jahre zurück.

Den Finalgegner ermitteln ebenfalls am Sonntag (12.00 Uhr) Paris St. Germain um die Ex-Münchnerin Sara Däbritz und Barcelona. Nach dem 1:1 im Heim-Hinspiel hofft das PSG-Team, das im Viertelfinale den Seriensieger Olympique Lyon vom Thron stürzte, auf die dritte Finalteilnahme nach 2015 und 2017.