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"Heimspiel": Profi-Skibergsteiger in Berchtesgaden | BR24

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Auf Skiern den Berg rauf und dann steile Abfahrten runter: Das ist Mountaineering. Für die Profis gibt es eine Weltcup-Serie - und die macht in diesem Winter Halt in Deutschland: Am Jenner in Berchtesgaden.

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"Heimspiel": Profi-Skibergsteiger in Berchtesgaden

Auf Skiern den Berg rauf und dann steile Abfahrten runter: Das ist Mountaineering. Für die Profis gibt es eine Weltcup-Serie - und die macht in diesem Winter Halt in Deutschland: Am Jenner in Berchtesgaden.

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Vom 7. bis 9. Februar sind die Profis in Berchtesgaden zu Gast und quälen sich den Berg hinauf, wie immer beim alljährlichen Jennerstier-Rennen. Aber 2020 wird es dort zum ersten Mal um Weltcup-Punkte gehen. Ein Highlight für den 26-jährigen Toni Palzer aus der Ramsau: "Ich freu mich natürlich voll, dass das jetzt am Jenner stattfindet, das kann man als meinen Hausberg bezeichnen. Da stecken meine Wurzeln", sagt er.

1600 Höhenmeter am Jenner

1600 Höhenmeter haben die Skibergsteiger am Jenner zu bewältigen. Das wohl schwierigste Stück: Der Spinnergraben, hier müssen sie ihre Skier hinauftragen. Gut 100 Teilnehmer werden erwartet. Und gleich nach den Profis dürfen auch die Amateure auf die Strecke. "Wir bieten den Athleten in allen Levels ein Testgelände an, das ist für uns als Sportverein schon wichtig", erklärt Wolfgang Wabel vom Deutschen Alpenverein.

Lokalmatador Palzer mit Siegchancen

Lokalmatador Palzer war schon zweimal Zweiter im Gesamtweltcup. Für das erste Weltcuprennen zuhause will er sich aber trotzdem kein allzu hohes Ziel setzen. "Es ist daheim, ich kenne die Strecke, kann daheim schlafen, aber im Endeffekt sehe ich das Rennen als ganz gewöhnlichen Weltcup", meint er. Keinesfalls zuviel Druck machen, denn für Palzer ist beim Skibergsteigen das wichtigste Körperteil: der Kopf.