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Hecking will keine Trainer-Spekulationen anheizen | BR24

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Der neue Club-Sportvorstand Dieter Hecking sieht seiner neuen Rolle mit Optimismus entgegen. An einer Spekulation über den neuen Trainer will sich der 55-Jährige nicht beteiligen.

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Hecking will keine Trainer-Spekulationen anheizen

Der neue Club-Sportvorstand Dieter Hecking sieht seiner neuen Rolle mit Optimismus entgegen. An einer Spekulation über den neuen Trainer will sich der 55-Jährige nicht beteiligen.

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Die wichtigste Aufgabe, die Hecking sofort nach seiner Amtsübernahme in Angriff nehmen muss, ist die Suche nach einem neuen Trainer. Denn unter seinem Vorgänger Robert Palikuca waren weder Damir Canadi noch Jens Keller in der Lage, den 1. FC Nürnberg in die Erfolgsspur zu führen.

"Ich gehe mit der nötigen Demut und mit Respekt an diese neue Aufgabe, aber ich hätte diese Aufgabe nicht angenommen, wenn ich mir ihr nicht gewachsen fühlen würde." Dieter Hecking, Sportvorstand 1. FC Nürnberg

Wie das Anforderungsprofil des neuen Trainers aussehen soll, behielt Hecking allerdings zunächst für sich. "Ich werde keine Richtung nennen, sonst gibt es Spekulationen und der Club braucht jetzt erstmal Ruhe. Aber ich habe ein Profil im Kopf", erklärte der ehemalige Club-Trainer, der nach acht Jahren zurück nach Nürnberg kehrt. Dass die Club-Ikone Marek Mintal, der derzeit die U-21 des 1. FC Nürnberg betreut, ein Kandidat sein könnte, kommentierte Hecking sehr vage: "Er macht einen guten Job bei der U-21 und er ist sicherlich einer mit dem ich mich angeregt austauschen werde."

Weinzierl und Grammozis sind heiße Trainer-Kandidaten

Damit gelten weiterhin Markus Weinzierl und Dimitrios Grammozis als aussichtsreiche Kandidaten für den Job als Chefcoach beim "Club". Weinzierl hatte 2012 Jahn Regensburg in die 2. Bundesliga geführt. Nach dem Aufstieg wechselte er aber zum FC Augsburg in die 1. Bundesliga und schaffte mit dem FCA 2015 sogar die Qualifikation für die Europa League. Zur Saison 2016/17 wechselte er zum FC Schalke 04, wo er aber nach einem enttäuschenden 10. Platz nach nur einem Jahr beurlaubt wurde.

Aktueller Job: Kolumnist statt Trainer

Auch seine letzte Station als Trainer des VfB Stuttgart war weniger erfolgreich. Weinzierl übernahm die Mannschaft im Oktober 2018 auf dem letzten Tabellenplatz. Vier Spieltage vor Schluss wurde er beim VfB Stuttgart entlassen. Am Ende der Saison stiegen die Schwaben dennoch ab, weil sie sich in der Relegation gegen Union Berlin nicht durchsetzen konnten. Seit April 2019 ist Weinzierl somit ohne Trainerjob. Er tritt öffentlich vor allem als Kolumnist für das Onlineportal Sportbuzzer auf.

Trainer kommt für Hecking vor Sportdirektor

Dimitrios Grammozis war dagegen in der vergangenen Zweitliga-Saison noch als Trainer aktiv. Der 42-Jährige führte in der abgelaufenen Spielzeit Darmstadt 98 auf den 5.Platz. Seinen Abschied von den Hessen hatte er aber schon frühzeitig verkündet, da er sich bei Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Darmstadt 98 nicht auf die Laufzeit des Vertrages einigen konnte. Ob diese beiden Kandidaten tatsächliche Ansprechpartner sind, ließ Hecking jedoch offen. Den Posten des Sportdirektors, den der 1. FC Nürnberg nun neu schaffen will, will Dieter Hecking auch noch besetzen. Allerdings sei diese Position nicht so wichtig wie die Trainerfrage.

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