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BR-Hörer zu Laptop-Trainern: "Früher war es einfacher!" | BR24

© picture-alliance/dpa

Tafel: Fußball-Feld mit Taktik-Begriffen

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    BR-Hörer zu Laptop-Trainern: "Früher war es einfacher!"

    Was ist entscheidend für konstanten Erfolg in der Fußball-Bundesliga? Wie sehr hängt er vom Trainer und seiner vorgegebenen Taktik ab? Die "Heute im Stadion"-Hörer sind beim Thema Laptop-Trainer geteilter Meinung.

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    • BR24 Sport

    Es gibt im deutschen Fußball nach wie vor Trainerstühle auf denen es gewaltig menschelt. Christian Streich vom SC Freiburg oder Adi Hütter von Eintracht Frankfurt sind zwei gute Beispiele dafür. Sie sind noch Charakterköpfe vom alten Schlag - Typen, die der Liga einfach gut tun.

    Am anderen Ende der Bandbreite stehen die sogenannten Laptop-Trainer. Ihre Spielweise ist geprägt von Systemen, Aufstellungen und Spielvarianten und Taktik: Raute, 4-2-2-2-1 oder 5-3-2-1, mal abkippend, mal pushend oder in Rotation. Bei ihnen stellt sich die Frage, ob die Spieler kapieren, was diese Trainer auf ihrem Theorie-Reißbrett fabulieren.

    Bei "Heute im Stadion" wurde heiß über das Thema diskutiert. Hier lesen Sie die besten Reaktionen:

    "Würde es kein Problem nennen, eher der Wandel der Zeit, wo viel mit den Ergebnissen von mathematische Formeln, Statistiken etc. gearbeitet wird. Früher hat man den Gegner über Wochen beobachtet. Jetzt schaut man halt in die Datenbank und rechnet sich aus, welche Variation die effektivste ist. Ich sehe im Profibereich keinen Nachteil. " - Markus Schäfer
    "Wollen manche Trainer damit kaschieren, dass ihnen die Ideen ausgehen oder keinen Rat (mehr) wissen? Franz B. und Otto R. (1.FC Kaiserslautern 1998 und Griechenland EM 2004) haben gezeigt, dass es auch geht, ohne den Fussball zur Wissenschaft zu machen." - Nina
    "Früher war alles einfacher! Geht's raus und spielt Fußball! Die heutige ganze Durchleuchtung, geht mir gehörig auf die Nuss, und ist nicht mehr meins!" - Jörg Schmidt
    "Am Ende hängt es von der Qualität der Spieler ab. Wenn ein Spieler nicht die Passgenauigkeit besitzt, den 'ballfernen Zehner' anzuspielen, bringt die beste Theorie nichts." - Jan Uffmann

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