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DFB-Gegner Schweiz muss in allen Bereichen zulegen | BR24

© picture-alliance/dpa

Hoffnungsträger bei den Eidgenossen: Xherdan Shaqiri

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    DFB-Gegner Schweiz muss in allen Bereichen zulegen

    Vor dem Duell mit Deutschland steckt die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft in der Krise. 2020 hat das mit zahlreichen Bundesliga-Profis ausgestattete Team noch kein Spiel gewonnen. Es gibt einige Probleme.

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    Die Hoffnungen der Schweiz ruhen nun auf Xherdan Shaqiri. Der Profi des FC Liverpool soll die Eidgenossen im Nations-League-Duell mit Deutschland am Dienstagabend (20.45 Uhr/Radio-Livereportage auf B5 aktuell und im Stream) aus der Krise führen. Die Boulevardzeitung "Blick" flehte Nationaltrainer Vladimir Petkovic am Montag förmlich an. "Lieber Vlado, bring doch bitte Shaqiri!", titelte das Blatt auf seiner Internetseite. Aber wird mit einem Startelf-Comeback des 1,69 Meter großen Kraftpakets alles wieder gut? Die Probleme der Nati scheinen tiefschichtiger, als dass der frühere Bayern-Profi sie alleine lösen könnte.

    Mehr als eine Ergebniskrise

    Beim jüngsten 0:1 in Spanien erlebte der 29-Jährige zunächst von der Bank, wie der Ex-Gladbacher Granit Xhaka den Weltmeister von 2010 zum Siegtreffer einlud. Mikel Oyarzabal erzielte den 1:0-Siegtreffer. Im Jahr 2020 ist die Schweiz damit weiter sieglos. Das 1:1 im Hinspiel gegen Deutschland bleibt der bislang einzige Punktgewinn in dieser Saison in der Nations League. Doch die Schweizer stecken in mehr als einer "Resultatkrise", wie auch die "Neue Zürcher Zeitung" (Montag) schrieb.

    Hinten individuelle Patzer, vorne harmlos

    Offensiv blieb Petkovics Mannschaft in Spanien extrem harmlos. Im Angriff fehlten über weite Strecken die Ideen, hier zumindest könnte eine Rückkehr von Shaqiri tatsächlich zu einer Verbesserung führen. "Wir müssen uns steigern. Wir waren zuletzt zu wenig präzise und haben uns zu wenige Torchancen erspielt", sagte Sommer. Individuelle Patzer wie vor dem Gegentor kann aber auch der zweifache Champions-League-Sieger Shaqiri nicht verhindern.

    In Köln geht es für die Schweizer nun um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib in der Nations League. Neben Shaqiri, der vor dem Spanien-Spiel wegen eines positiven Corona-Tests ausgefallen war, sollen es gegen Deutschland die zahlreichen Profis mit Bundesliga-Erfahrung richten.

    Hitzfeld: Shaqiri hat gefehlt

    Sommer, Nico Elvedi (beide Borussia Mönchengladbach), Steven Zuber, Djibril Sow (beide Eintracht Frankfurt), Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg), Edimilson Fernandes (FSV Mainz 05) und Ruben Vargas (FC Augsburg) spielten bereits gegen die Spanier. Hinzu kamen weitere Ex-Bundesliga-Spieler wie etwa Haris Seferovic oder Kapitän Xhaka.

    Doch die größten Hoffnungen ruhen nun auf Shaqiri. "Shaqiri ist eigentlich der beste Spieler, er fehlt", findet auch Ottmar Hitzfeld. Der frühere Erfolgscoach des FC Bayern sollte es wissen. Als Schweizer Nationaltrainer hatte der heute 71-Jährige dem damals 18 Jahre alten Shaqiri 2010 zum Nati-Debüt verholfen.