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Halbzeit bei der Tournee: Geiger ist auf Kurs | BR24

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"Die Tournee ist spannend und bleibt spannend", sagt der DSV-Pressesprecher Ralph Eder. Allerdings erwartet er für das Springen in Innsbruck "das Ende des Kaiserwetters". Trotzdem hofft er, dass Karl Geiger "so weiter macht, wie er angefangen hat".

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Halbzeit bei der Tournee: Geiger ist auf Kurs

Halbzeit bei der Vierschanzentournee: Die Chancen von Karl Geiger auf den Gesamtsieg sind intakt. Einige Weltmeister und Olympiasieger haben sich derweil schon aus dem Kampf um den goldenen Adler verabschiedet. 

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Die Hälfte der Sprünge bei der Vierschanzentournee sind absolviert. Vor dem Bergisel-Springen in Innsbruck an diesem Samstag (04.01.2019) haben sich einige Favoriten schon aus dem Rennen um den goldenen Adler verabschiedet - wie zum Beispiel Stefan Kraft. Geplagt von einer Erkältung ist der Österreicher durchwachsen in Garmisch-Partenkirchen ins neue Jahr gestartet, er konnte seinen vierten Platz aus Oberstdorf nicht bestätigen. Krafts Rückstand auf Ryoyu Kobayashi beträgt umgerechnet schon knapp 20 Meter. Aber auch für Kamil Stoch (Polen), Daniel Andre Tande (Norwegen), Österreichs Philipp Aschenwald und Peter Prevc (Slowenien) sind die Tournee-Träume nach verpatzten Wettbewerben schon vorbei.

Kobayashi führt Tournee-Wertung an ...

Wie im Vorjahr führt Kobayashi die Tournee-Wertung an, allerdings ließ er bislang seine Konkurrenz nicht so deutlich hinter sich wie bei der letzten Tournee. In Oberstdorf gewann der 24-Jährige, beim Neujahrsspringen wurde er Vierter - Kobayashi verpasste damit den Rekord von sechs Tournee-Tagessiegen in Folge.

... doch Geiger ist ihm dicht auf den Fersen

Des Japaners ärgster Konkurrent ist Karl Geiger. Der 26-Jährige überzeugte bislang mit zwei zweiten Plätzen und liegt nur 3,5 Meter hinter Kobayashi. Der Oberstdorfer gibt sich für die nächsten Springen kämpferisch: "Ich bleibe offensiv. Die zaubern alle nicht, die kochen alle nur mit Wasser." An die Schanze in Innsbruck hat Geiger positive Erinnerungen: Dort gab es im Vorjahr Gold im Team und Silber im Einzel bei der Nordischen Ski-WM.

Eisenbichler ist zurück

Für eine positive Überraschung sorgte Markus Eisenbichler. Bei dem Siegsdorfer lief vor der Tournee nichts zusammen, die Plätze 50, 23, 31, 36, 15, 23 und 41 ließen Böses befürchten. Doch rechtzeitig zur Tournee ist der Eisenbichler wieder da. Platz sechs in der Gesamtwertung zeigt, dass der Dreifach-Weltmeister noch immer zur Weltspitze gehört.