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Dominik Stahl bejubelt das 1:0.

Dominik Stahl erzielte unmittelbar vor der Pause das vorentscheidende 1:0 für die Hachinger. Mit seinem sehenswerten Auswärtstor waren auch die letzten leisen Zweifel am Aufstieg der Hachinger verflogen. Es war klar, dass die Saarländer in der zweiten Hälfte schon fünf Tore hätten erzielen müssen, um selbst noch den Aufstieg zu schaffen. Das "Wunder" blieb jedoch aus. Damit trifft die SpVgg in der kommenden Saison u.a. auf die beiden bayerischen Zweitligaabsteiger, die Würzburger Kickers und den TSV 1860 München.

Offensive Elversberger versuchen alles

Trainer Michael Wiesinger hatte seinen Elversbergern nach dem 0:3 volle Offensive verordnet. Angeführt vom ehemaligen Bundesligastürmer Edmond Kapllani und dem Ex-Hachinger Florian Bichler suchten die Gastgeber von Beginn an ihr Heil im Spiel nach vorne. Unterhaching versuchte, hinten sicher zu stehen, das Spiel zu kontrollieren, und sie lauerten auf Konter. In der 4. Spielminute hätte Torjäger Stephan Hain den ersten auch gleich zur Führung nutzen müssen. Allein vor dem Tor war der Ex-Löwe aber einen Tick zu hektisch und scheiterte an SV-Keeper Daniel Batz.

Stahl macht per Kopf alles klar

In der Folge entwickelte sich ein gutes Spiel, in dem es hin und her ging. Die beste Gelegenheit für den SVE hatte Kapllani mit einem Kopfball (35.). Auf der anderen Seite setzte Maximilian Nicu einen 18-Meter-Schuss nur knapp neben den Kasten. Und auch Hain hatte noch einen guten Versuch, ehe Stahl kurz vor der Pause das 1:0 erzielte. Batz hatte den Freistoß von Sascha Bigalke falsch eingeschätzt, Stahl spritzte dazwischen und nickte per Kopf ein.

Haching verwaltet Vorsprung souverän

Nach dem Wechsel verwalteten die Hachinger clever und mit viel Ballbesitz den Vorsprung. Die Luft bei den Elversbergern war jetzt raus, der Glaube, es doch noch zu schaffen und fünf Treffer zu erzielen, dahin. Erst recht, als Thomas Steinherr das 2:0 markierte (76.). Elversberg kam zwar durch Niko Dobros und Julius Perstaller (90.) noch zum Ausgleich. Am verdienten Aufstieg der SpVgg änderte das aber natürlich nichts mehr.

Auch der SV Meppen ist zurück

Ebenfalls zurück in der 3. Liga ist der SV Meppen. Die Emsländer setzten sich in ihrem Aufstiegsduell gegen Waldhof Mannheim durch. Nach dem 0:0 im Hinspiel siegten sie zuhause mit 4:3 im Elfmeterschießen. Der dritten Aufsteiger wird am Donnerstag in der Partie zwischen Carl Zeiss Jena und Viktoria Köln (Hinspiel: 3:2) ermittelt.