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Große Vorfreude auf 267. Frankenderby: Geisterspiel mit Brisanz | BR24

© picture alliance/dpa - Karl Schnoerrer

Das Frankenderby zwischen dem 1. FC Nürnberg und Fürth ist das älteste Derby Deutschlands. In diesem Jahr findet es als Geisterspiel statt.

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    Große Vorfreude auf 267. Frankenderby: Geisterspiel mit Brisanz

    Wieder ist die Erwartung hoch und die Spannung wächst: Das Derby zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth steht an. Doch dieses Mal ist alles anders. Denn das 267. Derby im Max-Morlock-Stadion wird eben auch ein Geisterspiel.

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    Von
    • Florian Weber

    Die Vorfreude auf das 267. Frankenderby zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth ist trotz der coronabedingten Geisterspielatmosphäre groß. "Es ist das älteste Derby in Deutschland, es elektrisiert die ganze Region", sagte der Fürther Trainer Stefan Leitl. Die Derbystimmung sei in seiner Mannschaft schon seit Tagen spürbar. "Es ist für uns ganz klar das Spiel des Jahres", so der Trainer des Tabellenzweiten.

    Fürth in Favoritenrolle?

    Greuther Fürth ist die Überraschungsmannschaft der aktuellen Zweitligasaison. Nach zuletzt vier Siegen in Folge steht in der Tabelle nur noch der Hamburger SV vor den Kleeblättlern. Trotzdem will Trainer Leitl seine Mannschaft nicht in der Favoritenrolle sehen: "In einem Derby gibt es keinen Favoriten. Es wird ein Abnutzungskampf sein und wir müssen bereit sein alles zu investieren." Er erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, so LeitI. Unmittelbar vor dem Derby wurde der Vertrag zwischen der Spielvereinigung Greuther Fürth und Stefan Leitl um weitere zwei Jahre bis zum Sommer 2023 verlängert.

    FCN mit Rückenwind und Respekt

    Der 1. FC Nürnberg konnte immerhin in der letzten Partie über weite Strecken überzeugen. Beim 4:1 in Osnabrück zeigte der Club schöne Kombinationen und gut herausgespielte Tore. Zuvor hatte der FCN fünf Spiele lang keinen Sieg einfahren können. FCN-Trainer Robert Klauß hat Respekt vor den Nachbarn: “Ich bin der Meinung, dass Fürth in der Liga aktuell den besten Fußball spielt", so der 35-Jährige. Er erwarte ein Spiel, das geprägt ist von Emotionen: "Man braucht Emotionen, aber man darf sich nicht nur von Emotionen lenken und leiten lassen. Bei aller Brisanz geht es auch darum, einen klaren Matchplan zu haben und seine Stärken aufs Spielfeld zu bringen", sagte Klauß vor dem Prestigeträchtigen Duell. Er glaube, dass der FCN eine ganz gute Chance habe, das Spiel zu gewinnen.

    Köpke fällt lange aus

    Verzichten müssen die Nürnberger langfristig auf Pascal Köpke. Der Stürmer hat sich im letzten Spiel in Osnabrück einen Kreuzbandriss zugezogen und wurde bereits in Augsburg operiert. Der 25-Jährige kann der Mannschaft damit monatelang nicht helfen.

    Nürnberg will ersten Derbysieg seit 2017

    Von den vergangenen drei Derbyspielen gingen zwei an Greuther Fürth, eine Partie endete unentschieden. Zum letzten Mal ein Derby gewinnen konnte der 1. FC Nürnberg im Juni 2017. Am Sonntag hat Nürnberg wie im 266. Aufeinandertreffen (0:1) zwar den Heimvorteil, ohne Zuschauer ist dieser aber zweifelsohne weit weniger wert.

    Ausschreitungen der rivalisierenden Fangruppierungen am Rande des Geisterspiels gelten als unwahrscheinlich. "Wir sind auf alles vorbereitet, gehen aber nicht davon aus, dass es zu Zwischenfällen im Stadionumlauf oder in der Stadt kommt", so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

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