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Grindel: Vom Politiker zum DFB-Präsidenten mit Fettnäpfchen | BR24

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Reinhard Grindel war der zwölfte Boss des Deutschen Fußball-Bundes. Der 57-Jährige war als Krisenmanager gefragt, trat aber in diverse Fettnäpfchen und wirkte häufig ungeschickt. Vor seinem Amt als DFB-Präsident war er als Politiker aktiv.

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Grindel: Vom Politiker zum DFB-Präsidenten mit Fettnäpfchen

Reinhard Grindel war der zwölfte Boss des Deutschen Fußball-Bundes. Der 57-Jährige war als Krisenmanager gefragt, trat aber in diverse Fettnäpfchen und wirkte häufig ungeschickt. Vor seinem Amt als DFB-Präsident war er als Politiker aktiv.

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Auf Funktionärsebene war der zweifache Familienvater lange nur engagiertes Mitglied seines Heimatvereins Rotenburger SV - bis er 2011 zum großen Sprung ansetzte. Erst Vizepräsident des niedersächsischen Verbands, dann ab 2013 Schatzmeister beim DFB: Im Weltmeister-Präsidium, und erst recht in der Öffentlichkeit, stand Grindel dabei zwar lange in der zweiten Reihe - dann aber kam die WM-Affäre 2006, über die Wolfgang Niersbach stolperte. Grindel avancierte zum Nachfolger, hielt sich aber nur knapp drei Jahre im Amt. Grindel sitzt unabhängig von seiner Amtszeit beim DFB in den Führungsgremien der UEFA und FIFA.

Reinhard Grindel im Porträt

Geboren am 19. September 1961 in Hamburg

Verheiratet mit Ehefrau Wenke, zwei Söhne

Politik:

  • Seit 1977 Mitglied der CDU
  • Vom 22. September 2002 bis zum 3. Juni 2016 für die CDU im Deutschen Bundestag

Fußball:

  • Von 2011 bis 2014 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbands
  • Seit 25. Oktober Schatzmeister beim DFB
  • Vom 15. April 2016 bis 02. April 2019 DFB-Präsident
  • Seit 5. April 2017 Mitglied im UEFA-Exekutivkomitee als Vizepräsident "Gouvernance" und im FIFA-Council