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Grindel tritt von seinen Ämtern bei FIFA und UEFA zurück | BR24

© picture alliance/dpa

Reinhard Grindel

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    Grindel tritt von seinen Ämtern bei FIFA und UEFA zurück

    Acht Tage nach seinem Rücktritt als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes hat Reinhard Grindel auch seine Ämter beim Weltverband FIFA und der Europäischen Fußball-Union UEFA niedergelegt.

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    Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes jetzt mit. Dies habe er in einem Brief an UEFA-Präsident Aleksander Ceferin geschrieben.

    Vorher Rücktritt von DFB-Ämtern

    Grindel hatte sich bereits vor acht Tagen nach einer Serie von Fehltritten als DFB-Präsident zurückgezogen. Er übernehme "die Verantwortung auf nationaler und internationaler Ebene", erklärte er nun. "Es geht mir vor allem darum, den guten Ruf der UEFA zu schützen. Außerdem möchte ich den Weg der FIFA zu mehr Transparenz und Good Governance nicht belasten."

    Damit sind die internationalen Ämter, die der 57-Jährige im Auftrag des DFB bekleidete, vorerst vakant. Bei der UEFA lief sein Mandat noch bis 2021, bei der FIFA noch zwei Jahre länger. Nur der UEFA-Kongress aller Mitglieder des Kontinentalverbands kann über eine Neubesetzung beider Posten entscheiden.

    Enthüllungen über Zusatzeinkünfte

    Enthüllungen über Zusatzeinkünfte und die Annahme einer teuren Uhr hatten Grindel seinen DFB-Job gekostet. In seiner Erklärung betonte er am Mittwoch, dass er wegen des Geschenks durch den früheren ukrainischen Verbandsboss Grigori Surkis in "keinerlei Interessenskonflikt geraten" sei. "Es gab keinerlei Unrechtsvereinbarung und keinerlei Beeinflussung. Es war eine unerklärliche Arglosigkeit von mir, dieses Geschenk nicht sofort den zuständigen Compliance-Beauftragten zu melden."