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Gold und Bronze für deutsche Freiwasserschwimmer bei WM | BR24

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Weltmeister Florian Wellbrock im Interview nach dem Rennen

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Gold und Bronze für deutsche Freiwasserschwimmer bei WM

Gold und Bronze für die deutschen Freiwasserschwimmer über zehn Kilometer: Florian Wellbrock und Rob Muffels sicherten sich bei der WM im südkoreanischen Gwangju Edelmetall und das Olympiaticket.

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Florian Wellbrock hat den deutschen Schwimmern bei den Weltmeisterschaften in Südkorea die erste Goldmedaille beschert. Der Europameister über 1.500 Meter Freistil gewann das Freiwasserrennen über zehn Kilometer. Im Expo Ocean Park in Yeosu kam er nach 1:47:55,9 Stunden ins Ziel, sein Magdeburger Klubkollege Rob Muffels sicherte sich als Dritter Bronze. Silber ging an den im Fotofinish geschlagenen Olympiadritten Marc-Antoine Olivier aus Frankreich. Beide Athleten qualifizierten sich damit für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Erster deutscher WM-Titel seit vier Jahren

Wellbrocks Gold bedeutet den ersten WM-Titel für den Deutschen Schwimmverband (DSV) seit 2015. "Ich frage mich selber, wie lange das noch gut geht. Das war jetzt das sechste Rennen in Folge, das ich gewonnen habe", sagte Wellbock, der über zehn Kilometer auch im Weltcup noch ungeschlagen ist: "Irgendwann muss diese Glückssträhne ja auch mal vorbei sein, habe ich mir mitten im Rennen gedacht. Aber ich habe wahnsinnig hart trainiert, wir haben uns gegenseitig gepusht."

Auch Muffels, der vor vier Jahren die Qualifikation für die Sommerspiele in Rio verpasst hatte, war überglücklich. "Das Ziel war Olympia, jetzt haben wir Gold und Bronze, das ist ein absoluter Traum", sagte der 24-Jährige: "Ich habe es oft erst im zweiten Anlauf gepackt, diesmal wieder. Irgendwann klappt es halt."